Häufig gestellte Fragen (FAQ)

In diesem Bereich findest du kompakt und strukturiert Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um unsere Lösungen und Technologien.

Ob elektrische Alternative zu Hydraulik und Pneumatik, Servopressen, Elektrozylinder, MotionControl, Linearachsen, Direktantriebe, Steuerungen & HMI, Servodrives oder Retrofit-Projekte – wir erklären nicht nur Produkte, sondern Zusammenhänge.

Die Antworten basieren auf über 25 Jahren Erfahrung in der Antriebstechnik und zahlreichen realisierten Projekten im Maschinen- und Anlagenbau.

Falls deine Frage hier nicht beantwortet wird:
Melde dich direkt bei uns – wir denken lösungsorientiert und applikationsbezogen.

Elektrische Alternative

Warum bietet Parkem elektromechanische Antriebe als Alternative zu Hydraulik und Pneumatik an?

Elektromechanische Antriebe sind heute die technisch und energetisch bessere Alternative zu Hydraulik und Pneumatik. Sie wandeln elektrische Energie mit hohen Wirkungsgraden in Bewegung um und vermeiden typische Verluste durch Druckerzeugung, Kompression oder Leckagen. In vielen Anwendungen sind Einsparungen von bis zu rund 60 % Energieverbrauch gegenüber hydraulischen oder pneumatischen Systemen realistisch, insbesondere bei taktförmigen oder intermittierenden Prozessen.

Dazu kommen saubere, leckagefreie Prozesse ohne Öl, keine Altölentsorgung und deutlich geringerer Wartungsaufwand. Gleichzeitig steigt die Prozessqualität, weil Kraft, Weg und Geschwindigkeit elektronisch geregelt und überwacht werden. Das macht elektromechanische Systeme ideal für moderne, nachhaltige Automationslösungen.

Parkem fokussiert sich bewusst auf diese Technologie, weil sie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und hohe Prozesssicherheit vereint – und Parkem seine Kunden beim Technologiewechsel von Hydraulik/Pneumatik auf Elektromechanik ganzheitlich begleitet.

Weitere Informationen zum Umstieg von Hydraulik oder Pneumatik auf Elektromechanik findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.
 

Welche Vorteile haben Kunden, wenn hydraulische Antriebe durch Elektromechanik ersetzt werden?

Der Ersatz hydraulischer Antriebe durch elektromechanische Lösungen bringt klare Vorteile in Performance, Effizienz und Betriebskosten.

Elektromechanische Antriebe ermöglichen höhere Taktzahlen, präzise Regelung von Position, Geschwindigkeit und Kraft sowie frei programmierbare Bewegungsabläufe. Simultan verfahrende Achsen lassen sich elektronisch synchronisieren. Die hohe Steifigkeit sorgt für exakte Wiederholgenauigkeit und stabile Prozesse.

Gleichzeitig steigt die Energieeffizienz deutlich. Elektrische Systeme erreichen Wirkungsgrade von rund 80 Prozent und sind 40–60 Prozent effizienter als hydraulische Lösungen. Energie wird nur bei Bedarf eingesetzt, Bremsenergie kann genutzt werden. Druck-, Leerlauf- und Speicherverluste entfallen.

Auch Installation und Platzbedarf reduzieren sich erheblich. Aggregate, Ventile, Filter, Schläuche und Wärmetauscher sind nicht mehr erforderlich. Die Installation erfolgt einfach über Strom- und Feedbackkabel.

Im Betrieb profitieren Kunden von höherer Prozesssicherheit und Qualität. Elektrische Antriebe bieten hohe Reproduzierbarkeit, integrierte Sensorik zur Prozessüberwachung sowie konstante Genauigkeit ohne temperaturabhängiges Ölverhalten.

Zudem sinken Wartungsaufwand und Betriebskosten deutlich. Kein Ölwechsel, keine Leckagen, keine aufwendige Filtration. Produktionsanlagen arbeiten sauber, leise und mit minimalen Stillstandzeiten.

In Summe entstehen tiefere Gesamtbetriebskosten, bessere Performance und eine nachhaltigere Lösung – ohne Kompromisse bei Kraft oder Dynamik.

Weitere Informationen zum Austausch Hydraulikzylinder zu Elektrozylinder findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.
 

Was ist zu beachten, wenn man einen Hydraulikzylinder durch einen Elektrozylinder ersetzen möchte?

Wichtig ist, den Ersatz nicht nur mechanisch zu betrachten, sondern als komplette Antriebskette: Kraft, Hub, Geschwindigkeit, Einschaltdauer, Lastprofil (Stoss, Seitenkräfte), Einbauraum, Führungskonzept, Sensorik (Weg/Kraft), Safety und die Einbindung in die Steuerung.

Hydraulik kompensiert vieles über Druck/Öl. Elektromechanik braucht dafür eine saubere Auslegung von Spindeltyp, Motor, Servodrive und Regelung, damit Lebensdauer und Prozessstabilität passen. Parkem legt die Lösung so aus, dass sie möglichst nicht überdimensioniert ist und steuerungstechnisch sauber integriert werden kann.

Weitere Informationen zum Austausch Hydraulikzylinder zu Elektrozylinder findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.
 

Für welche Anwendungen empfiehlt Parkem besonders den Umstieg von Hydraulik/Pneumatik auf elektrische Antriebe?

Ideal sind Anwendungen, bei denen Kraft und Weg präzise gesteuert und überwacht werden müssen: Pressen, Fügen, Dosieren, Prüfen, Formatverstellungen, Handlingaufgaben oder Simultanachsen. Überall dort, wo Reproduzierbarkeit, Dokumentation von Kraft-/Weg-Kurven und schnelle Umrüstung ohne Mechanik gefragt sind, spielen elektrische Antriebe ihre Stärken aus.

Auch in Bereichen mit hohen Energiekosten oder strengen Sauberkeitsanforderungen – etwa Medizintechnik, Lebensmittel, Präzisionsfertigung – lohnt sich der Umstieg besonders. Elektrische Systeme sind leise, sauber, programmierbar und flexibel. Bewegungsprofile lassen sich softwareseitig anpassen, ohne mechanische Änderungen.

Parkem analysiert jede Applikation individuell und zeigt, wo hydraulische oder pneumatische Aktuatoren durch elektrische Lösungen wirtschaftlich und technisch sinnvoll ersetzt werden können.

Weitere Informationen zum Umstieg von Hydraulik oder Pneumatik auf Elektromechanik findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.
 

Bietet Parkem Retrofit-Lösungen an, um bestehende Hydraulikzylinder durch elektrische Antriebe zu ersetzen?

Ja, Retrofit ist ein zentrales Thema bei Parkem. Oft ist die Mechanik einer Anlage in gutem Zustand, aber die Hydraulik ist wartungsintensiv, energiehungrig oder nicht mehr zeitgemäss. In diesen Fällen ersetzt Parkem bestehende Hydraulikzylinder durch passende Elektrozylinder oder Servopressen – inklusive Auslegung, Steuerungsintegration und Inbetriebnahme.

Ziel ist, den Austausch so weit wie möglich mechanisch kompatibel zu gestalten, damit bestehende Struktur, Einbaulagen und Ansteuerung berücksichtigt werden können. Gleichzeitig werden Energieeffizienz, Präzision und Prozessüberwachung auf ein modernes Niveau gebracht. Zusätzlich entsteht deutlich weniger Wärme als bei hydraulischen Systemen. Das reduziert den Bedarf an Kühlung und senkt in der Folge den gesamten Energieverbrauch der Anlage.

Parkem begleitet diese Projekte von der Bestandsaufnahme bis zum Funktionsnachweis vor Ort und sorgt dafür, dass der Umstieg auf elektrische Antriebe planbar, sicher und wirtschaftlich ist.

Weitere Informationen zum Umstieg von Hydraulik oder Pneumatik auf Elektromechanik findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.

Wie unterscheidet sich der Energieverbrauch elektrischer Antriebe von hydraulischen Systemen in der Praxis?

Hydraulische Systeme erzeugen permanent Druck – auch wenn die Maschine nicht arbeitet. Dadurch entstehen Grundlasten, die über den Tag erhebliche Energiemengen verbrauchen. Dazu kommen Verluste durch Druckhaltung, Rohrreibung, Drosselung und Öltemperierung. Bei Pneumatik kommen zusätzlich Kompressions- und Leckageverluste hinzu.

Elektrische Antriebe verbrauchen nur Energie, wenn sie tatsächlich beschleunigen oder arbeiten. Im Stillstand ist der Energiebedarf minimal, oft praktisch null. Durch die direkte Kraftübertragung über Spindel

oder Motor entfallen viele Verluste – der Gesamtwirkungsgrad ist deutlich höher. In der Praxis werden Einsparungen von bis zu ca. 60 % erreicht, vor allem in taktbetriebenen oder stark variablen Prozessen.
Parkem betrachtet im Rahmen von Beratungen und Retrofits genau diese Energieflüsse und kann aufzeigen, wie stark sich der Verbrauch durch Elektromechanik senken lässt.

Weitere Informationen zum Umstieg von Hydraulik oder Pneumatik auf Elektromechanik findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.

Welchen Kraftbereich decken die elektrischen Lösungen von Parkem ab?

Parkem deckt mit seinen elektromechanischen Lösungen einen Kraftbereich von kleinen Kräften unter 1 kN bis zu Hochkraftanwendungen über 350 kN ab. Dieser Bereich wird mit unterschiedlichen Spindeltechnologien abgebildet – von Kugelumlaufspindeln bis hin zu Planetenrollenspindeln für extreme Kräfte und hohe Lebensdauer.

Im unteren und mittleren Kraftbereich kommen meist kompakte Elektrozylinder oder ecoPRESS-Servopressen zum Einsatz. Im Hochkraftbereich bietet die flexiPRESS MAX Plattform und FTX-Elektrozylinder auf Planetenrollenbasis eine robuste, langlebige Alternative zu Hydraulikzylindern.

Parkem wählt Spindeltyp, Motor und Servodrive immer applikationsspezifisch aus und sorgt so dafür, dass Kraft, Dynamik und Lebensdauer zum Prozess passen.

Weitere Informationen zum Umstieg von Hydraulik oder Pneumatik auf Elektromechanik findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.

Was ändert sich bezüglich der Wartung, wenn von Hydraulik auf Elektrozylinder gewechselt wird?

Beim Wechsel von Hydraulik auf Elektrozylinder ändert sich die Wartung grundlegend: Typische Hydraulik-Aufgaben wie Ölwechsel, Filtertausch, Leckagekontrollen, Dichtungsprobleme, Schlauchalterung, Aggregatservice und Öltemperierung entfallen.

Beim Elektrozylinder steht stattdessen lediglich die Schmierung und Zustand der Spindel im Fokus. Schmierintervalle sind definiert und lassen sich sauber in einen Wartungsplan übernehmen. Zusätzlich entsteht meist weniger Abwärme als bei Hydraulikaggregaten, was Kühlung und Umfeld entlasten kann.

Weitere Informationen zu Parkems Erfahrung im Technologiewechsel findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.
 

Seit wann bietet Parkem die elektrische Alternative, also den Umstieg von Hydraulik auf Elektromechanik an?

Parkem integriert seit über 25 Jahren Elektrozylinder in industrielle Maschinen und Anlagen. Seit 2014 liegt der strategische Fokus auf dem Ersatz hydraulischer Systeme durch elektromechanische Antriebslösungen.

Ziel ist es, energieeffizientere, wartungsärmere und sauberere Maschinenkonzepte zu realisieren – ohne Öl, ohne Leckagerisiko und mit deutlich besserer Regelbarkeit.

Typische Projekte umfassen:

  • Analyse der bestehenden hydraulischen Applikation (Kraft, Geschwindigkeit, Einschaltdauer, Energiebedarf)
  • Präzise Auslegung und Lebensdauerbetrachtung von Elektrozylinder, Servomotor und Servodrive
  • Integration in Steuerung, Safety und Versorgungskonzept
  • Inbetriebnahme, Parametrierung und Prozessoptimierung

Durch über 10 Jahre konsequente Erfahrung verfügt Parkem über tiefes Applikations-Know-how beim Umstieg von Hydraulik auf Elektromechanik. Dieses Erfahrungswissen reduziert Risiken, verkürzt die Implementierungszeit und schafft Planungssicherheit für neue Projekte.

Weitere Informationen zu Parkems Erfahrung im Technologiewechsel findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.
 

go green - Technologiewechsel

Wie tragen die elektrischen Antriebslösungen von Parkem zur Nachhaltigkeit und Energiereduktion bei?

Elektrische Antriebe reduzieren den Energieverbrauch in vielen Anwendungen deutlich, weil sie ohne Druckerzeugung, Kompression oder Leckagen auskommen. In typischen Retrofit-Projekten werden Einsparungen von bis zu rund 60 % gegenüber Hydraulik oder Pneumatik erreicht. Der hohe Wirkungsgrad elektrischer Systeme, der Wegfall von Öltemperierung und die Möglichkeit zur Energierückgewinnung beim Bremsen tragen zusätzlich bei.

Darüber hinaus arbeiten elektrische Antriebe sauber und leckagefrei. Es gibt kein Hydrauliköl, keine Altölentsorgung und keine ölbedingten Verunreinigungen. Das verbessert Umweltbilanz, Arbeitsplatzsicherheit und hygienische Bedingungen – gerade in sensiblen Branchen.

Parkem bündelt diese Vorteile unter dem Leitmotiv „go green“ und unterstützt Kunden gezielt beim Umstieg von hydraulischen und pneumatischen Systemen auf elektromechanische Antriebstechnik.

Weitere Informationen zu findest du auf unserer Technologiewechsel-Kompetenzseite.

Wie unterstützt Parkem Unternehmen konkret beim go green Technologiewechsel?

Parkem beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Wo sind Hydraulik oder Pneumatik im Einsatz, wie sehen Prozesszeiten, Kräfte und Betriebsmuster aus? Anschliessend werden elektromechanische Lösungsvarianten mit  Einsparpotenzialen aufgezeigt. Dazu gehören passende Elektrozylinder, Servopressen, Achsen oder komplette MotionControl-Systeme.

Auf Basis dieser Analyse erhält der Kunde eine Entscheidungsgrundlage mit Umsetzungsvorschlag und wirtschaftlicher Bewertung. Bei Umsetzung übernimmt Parkem Auslegung, Inbetriebnahme und Schulung. Auch Retrofits im laufenden Betrieb werden so geplant, dass Stillstände minimal bleiben.

Parkem ist damit nicht nur Lieferant elektrischer Komponenten, sondern begleiten den Kunden für den kompletten Weg von der Idee bis zur nachhaltigen, elektrifizierten Antriebslösung.

Weitere Informationen zu go green und energieeffizienten Antriebslösungen findest du auf unserer go green-Kompetenzseite.
 

Nimmt Parkem am Nachhaltigkeitsprogramm AktuatorWatt teil?

Ja, Parkem nimmt am Schweizer Förderprogramm AktuatorWatt teil. Das Programm unterstützt Unternehmen finanziell beim Ersatz von pneumatischen (Druckluft-)Aktuatoren durch energieeffiziente elektrische Antriebslösungen.

Ziel ist es, Druckluftanwendungen zu elektrifizieren und dadurch den Energieverbrauch signifikant zu reduzieren. Da Druckluftsysteme systembedingt hohe Verluste durch Kompression, Leckagen und Grundlasten verursachen, liegt hier ein grosses Einsparpotenzial.

Parkem übernimmt im Rahmen solcher Projekte:

  • die technische Analyse der bestehenden Pneumatik-Anwendung sowie die Auslegung einer passenden elektrischen Alternative
  • die Berechnung des Energieeinsparpotenzials und somit der Rückvergütung in Franken aus dem Nachhaltigkeitsprogramm AktuatorWatt
  • die technische Umsetzung der elektrischen Lösung 
  • die Administration rund um AktuatorWatt: Anmeldung und Einholung der Freigabe, Einreichen der Umsetzung, Auszahlung der Rückvergütung an Kunde

Damit verbindet Parkem konkrete Fördermöglichkeiten mit nachhaltiger Antriebstechnik – ganz im Sinne von go green.

Weitere Informationen zu elektrischen Alternativen zu Pneumatik findest du auf unserer Kompetenzseite zur elektrischen Alternative.

Welche ökologischen Vorteile haben elektrische Antriebe im Vergleich zu Hydraulik und Pneumatik?

Elektrische Antriebe kommen ohne Öl oder Druckluft aus. Damit entfallen Ölverbrauch, Filterwechsel, Leckagen, ölverschmutzte Flächen und die Entsorgung von Betriebsstoffen. Gleichzeitig entstehen keine Kompressionsverluste, kein leerer Druckaufbau und keine Verluste durch Rohrreibung. In der Summe führt dies zu einem deutlich geringeren CO₂-Footprint.

Zusätzlich reduzieren elektrische Systeme die Lärmemissionen. Im Vergleich zu Schaltventilen, Hydraulikaggregaten oder Kompressoren sind sie deutlich leiser – Lärmreduktionen im Bereich einiger Dezibel sind gängig, was sich spürbar auf den Arbeitskomfort auswirkt.

Parkem zeigt in Praxisprojekten, wie diese ökologischen Verbesserungen erreicht werden können, ohne auf Performance zu verzichten – im Gegenteil, meist steigt die Produktivität.

Weitere Informationen zu go green und energieeffizienten Antriebslösungen findest du auf unserer go green-Kompetenzseite.
 

Welche technologischen Vorteile bringt der Technologiewechsel auf elektromechanische Antriebe?

Elektrische Antriebe sind programmierbar, dynamisch und sehr präzise. Bewegungsprofile lassen sich exakt formen, Kraftverläufe genau regeln und mehrere Achsen können elektronisch synchronisiert werden. Dadurch werden komplexe Bewegungen, simultane Achsen oder adaptives Verhalten möglich, das mit Hydraulik oder Pneumatik nur sehr aufwendig abbildbar wäre.

Weil Position, Kraft und Geschwindigkeit kontinuierlich gemessen und geregelt werden, stehen jederzeit Prozessdaten zur Verfügung. Diese lassen sich für Qualitätssicherung, Optimierung oder Traceability nutzen. Umrüstungen können softwarebasiert erfolgen, ohne mechanische Umbauten.

Parkem nutzt diese technologischen Vorteile, um Kundenlösungen zu entwickeln, die nicht nur effizienter, sondern auch flexibler und zukunftssicherer sind.

Weitere Informationen zu findest du auf unserer Technologiewechsel-Kompetenzseite.
 

Welche ökonomischen Vorteile haben elektrische Antriebe im laufenden Betrieb?

Neben der Energieeinsparung reduzieren sich auch Wartungs- und Betriebskosten: kein Öl, keine Filter, keine Pumpenwartung, keine Leckagekontrollen. Stillstandszeiten durch Ölprobleme oder Druckverluste entfallen. Gleichzeitig steigen Prozessqualität und Produktivität durch präzisere, schnellere und stabilere Abläufe.

Elektrische Systeme sind zudem besser skalierbar: Neue Produkte oder Varianten lassen sich per Software integrieren, ohne teuren oder zeitintensiven Umbau. Das macht Anlagen langfristig wirtschaftlicher und erhöht die Nutzungsdauer der Maschine.

Parkem betrachtet diese ökonomischen Effekte gesamthaft und zeigt in Beratungen und Projekten transparent auf, wann sich ein Technologiewechsel rechnet – sowohl energetisch als auch betriebswirtschaftlich.

Weitere Informationen zu findest du auf unserer Technologiewechsel-Kompetenzseite.
 

Lösungsorientiert

Was bedeutet „lösungsorientiert“ konkret bei Parkem?

Lösungsorientiert bedeutet bei Parkem: nicht Produktverkauf, sondern Applikationslösung. Ausgangspunkt ist immer die Aufgabe – nicht der Katalog. Dazu gehören Applikationsanalyse, Antriebsauslegung, Lebensdauerberechnung, mechanische und elektronische Konzepte, Schnittstellen-Mapping, Tests und Funktionsnachweise bis hin zur Inbetriebnahme und Schulung.

Es wird nicht einfach ein Elektrozylinder oder eine Servopresse „hingestellt“, sondern eine vollständige Antriebslösung entwickelt, die technisch, wirtschaftlich und ökologisch passt. Dabei arbeitet Parkem herstellerübergreifend und übernimmt die Gesamtverantwortung für das Antriebssystem.

Parkem versteht sich als langfristiger Partner, der Kunden von der Konzeptphase bis zum stabil laufenden Prozess begleitet.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Lösungsorientiert-Kompetenzseite.
 

Wie läuft ein typisches Projekt mit Parkem ab?

Ein Projekt startet mit einer strukturierten Anforderungsaufnahme: Prozess, Kräfte, Hübe, Taktzeiten, Steuerungsumgebung, Sicherheitsanforderungen, Branchenspezifika. Danach werden ein oder mehrere technische Konzepte erstellt und hinsichtlich Kosten, Performance, Energieeffizienz und Zukunftssicherheit bewertet.

In der nächsten Phase folgen Auslegung und Engineering: Mechanik (Zylinder, Achsen, Adapter), Elektrik (Servodrives, Motoren, Sensorik), Steuerung (SPS, Motion, HMI) und Safety werden ausgearbeitet. Je nach Bedarf werden Funktionsnachweise oder Testaufbauten realisiert. Danach erfolgen Montage, Parametrierung, Inbetriebnahme und Optimierung.

Abgeschlossen wird das Projekt mit Dokumentation und – wenn gewünscht – Schulung des Kunden.

Parkem arbeitet dabei mit klaren Phasen, Meilensteinen und einem fixen Ansprechpartner, damit technische und zeitliche Planung für den Kunden transparent bleibt.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Lösungsorientiert-Kompetenzseite.
 

Übernimmt Parkem auch Teilaufgaben, z. B. nur Motion-Programmierung oder Antriebsauslegung?

Ja, Parkem steigt oft bewusst dort ein, wo beim Kunden Ressourcen oder Know-how fehlen. Das kann die reine Antriebsauslegung sein, die Programmierung von MotionControl-Bausteinen, die HMI-Erstellung, das Tuning von Servodrives oder die Erstellung einer Servopressen-Funktion inklusive Hüllkurvenlogik.

Viele Maschinenbauer möchten Mechanik und übergeordnete Steuerung selbst verantworten, nutzen Parkem aber für das anspruchsvolle Thema Antriebstechnik und Motion. So bleibt die Projektstruktur schlank, und kritische Motion- und Antriebsthemen sind professionell abgedeckt.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Lösungsorientiert-Kompetenzseite.

Wie stellt Parkem sicher, dass eine Lösung langlebig und zuverlässig ist?

Die Basis ist eine korrekte Auslegung – mechanisch, elektrisch und thermisch. Spindeln, Lager, Führungen und Motoren werden auf die reale Last und Einschaltdauer dimensioniert. Lebensdauerberechnungen und Reserven werden berücksichtigt, statt rein nach Katalogwerten zu entscheiden. Dazu kommen applikationsspezifische Tests, Funktionsnachweise und, wenn sinnvoll, Versuchsaufbauten mit Musterachsen oder -zylindern.

Während der Inbetriebnahme werden Regelkreise, Bewegungsprofile und Kraftgrenzen optimiert. Diagnosedaten und Monitoringfunktionen helfen, das System sauber einzustellen und später im Betrieb zu überwachen.

Parkem verbindet fundierte Auslegung mit Erfahrung aus vielen Anwendungen und sorgt so dafür, dass Lösungen nicht nur am ersten Tag funktionieren, sondern im Dauerbetrieb stabil bleiben.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Lösungsorientiert-Kompetenzseite.
 

Servopressen

Was zeichnet die Servopress-Kompetenz von Parkem aus?

Parkem verbindet Elektro-Mechanik, Servoantriebe, Kraftmessung, SPS/MotionControl und HMI zu vollständigen Servopress-Lösungen. Im Fokus stehen montage- und fügetechnische Anwendungen sowie Prüf- und Testprozesse, bei denen Kraft und Weg exakt überwacht werden müssen. Die Plattformen ecoPRESS und flexiPRESS MAX bilden die Basis und werden applikationsspezifisch parametriert.

Neben der reinen Hardware liefert Parkem die komplette Pressenfunktion: Kraft-/Weg-Regelung, Hüllkurvenüberwachung, Rezeptverwaltung und Schnittstellen zu übergeordneten Steuerungen. Der Maschinenbauer erhält dadurch nicht nur ein Pressenmodul, sondern eine technisch durchdachte Servopresslösung, die sich in seine Anlage und Steuerung integrieren lässt.

Diese Kombination aus Produktplattform, Engineering-Know-how und Inbetriebnahme vor Ort macht Servopressen zu einem der Kernkompetenzfelder von Parkem.

Weitere Informationen zu Servopressen, Pressfunktionen und Applikationen findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Welche Servopress-Lösungen bietet Parkem an und wo liegen die Unterschiede?

Parkem bietet mit ecoPRESS und flexiPRESS MAX zwei Servopress-Plattformen für unterschiedliche Kraftbereiche und Applikationsanforderungen.

Die ecoPRESS deckt Kraftbereiche von 0.3 bis 14 kN ab und ist ideal für Montage-, Prüf- und Pressaufgaben. Sie ist standardisiert, modular konfigurierbar und besonders attraktiv für Maschinen- und Anlagenbauer, die eine elektrisch geregelte Presse mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis integrieren möchten.

Die flexiPRESS MAX wird applikationsspezifisch konfiguriert und deckt Kräfte bis ca. 355 kN ab. Sie wird häufig als heavy-duty Servopresse mit Planetenrollenspindel-Technologie ausgelegt. Diese eignet sich besonders für Kurzhub-Anwendungen oder Applikationen mit Vibrationen, da sie hohe Kräfte, hohe Dynamik und lange Lebensdauer ermöglicht. Hublängen und Geschwindigkeiten werden dabei an die jeweilige Anwendung angepasst.

Beide Plattformen werden von Parkem anwendungsbezogen integriert, inklusive Sensorik, Steuerung, HMI und Prozessüberwachung.

Weitere Informationen zu ecoPRESS, flexiPRESS MAX und Optionen findest du auf unserer Servopressen-Produktseite.
 

Wo werden die Servopressen von Parkem entwickelt und gefertigt?

Die Servopressen von Parkem – insbesondere die ecoPRESS – sind 100 % engineered and assembled in Switzerland.

Entwicklung, Software, Parametrierung und Endmontage erfolgen in der Schweiz. Dadurch sind kurze Entscheidungswege, hohe Qualitätssicherung und schnelle Anpassungen im Projektverlauf gewährleistet.

Für Kunden bedeutet das:

  • direkte Abstimmung mit den verantwortlichen Technikern
  • schnelle Reaktionszeiten bei Anpassungen
  • saubere Auslegung inklusive Lebensdauerbetrachtung
  • parametrierte, getestete Lösung vor Auslieferung
  • Inbetriebnahme und Funktionsnachweis im realen Prozess

Parkem liefert damit nicht nur eine Presse, sondern eine weitestgehend integrierte Servopresslösung – mit einem festen Ansprechpartner von der Projektdefinition bis zur Inbetriebnahme.

Weitere Informationen zur Umsetzung von Servopressprojekten findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Was macht die ecoPRESS gegenüber anderen Servopressen so einzigartig?

Grosses Plus der ecoPRESS ist eine Servopresslösung als durchdachtes Gesamtpaket: Parkem liefert nicht nur ein Pressenmodul, sondern die komplette Pressenfunktion mit Kraft-/Weg-Regelung, Prozessüberwachung, Rezeptlogik und sauberem Interface-Mapping zur Master-SPS, inklusiv Inbetriebnahme vor Ort.

Damit erhält der Maschinenbauer eine flexible Lösung, die sich schnell integrieren und stabil betreiben lässt.

Zusätzlich ist ecoPRESS bewusst so ausgelegt, dass sie für typische Montage- und Prüfanwendungen ein sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet – ohne unnötige Komplexität. Die Preise inkl. Parametrierung und Inbetriebnahme beginnen unter 9'000 Franken.

Weitere Informationen zur ecoPRESS und deren Integration findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Was kostet eine ecoPRESS?

Die ecoPRESS ist als All-inclusive-Servopressenpaket konzipiert.

Eine ecoPRESS mit 1 kN Presskraft ist als «erste Presse» bereits ab 9'000 CHF Fixpreis inklusive Inbetriebnahme erhältlich. Als «Folgepresse» (zweite, dritte… identische Presse, ohne Inbetriebnahme) bereits ab 6'500 Franken.

Im Preis der „ersten Presse“ sind neben der Hardware bereits zentrale Leistungen enthalten:

  • Projektdefinition und Funktionsbesprechung
  • Auslegung inkl. Lebensdauerberechnung
  • Parametrierung der Pressenfunktion
  • Vorbereitung des Bus-Mappings (Profinet/EtherCAT) oder HMI
  • Funktions-Test bei Parkem
  • Gemeinsame Inbetriebnahme vor Ort

Der finale Preis hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Baugrösse resp. Kraft (0.3–14 kN Standardbereich)
  • Hub (50–400 mm je nach Serie)
  • Ausführung (Standard oder Kurzbauweise)
  • Interface (HMI, Profinet, EtherCAT, HME)
  • Optionen wie Hüllkurve, Multiturn-Encoder, Führungsmodul, Haltebremse
  • Lieferung als Bausatz oder vormontiertes Modul

Für Serienmaschinen besonders interessant:
Identische Folgepressen sind preislich reduziert, da Parametrierung und Software übernommen werden können. Es fallen auch keine Lizenzkosten an.

Kurz gesagt:
ecoPRESS ist keine offene Kostenwundertüte, sondern ein kalkulierbares Servopresspaket mit klar definiertem Leistungsumfang zum unschlagbaren und risikolosen Fixpreis.

Weitere Informationen zu ecoPRESS, Baugrössen und Paketinhalten findest du auf unserer ecoPRESS-Produktseite.
 

Für welche Applikationen wird die ecoPRESS von Parkem eingesetzt?

Die ecoPRESS kommt überall dort zum Einsatz, wo Kraft und Weg präzise geregelt, überwacht und dokumentiert werden müssen – insbesondere in Montage-, Füge- und Prüfanwendungen mit Qualitätsanforderung.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Einpressen von Stiften, Lagern, Buchsen oder Kontakten
  • Crimp- und Bördelprozesse
  • Sinter- und Stanzanwendungen
  • Federprüfungen und Zug-/Drucktests
  • Verpressen von Gehäusen oder Baugruppen
  • End-of-Line-Prüfstationen mit OK/NOK-Auswertung
  • Dauertest mit konstanter oder variabler Kraft (geschlossene Kraftregelung) auf Zug oder auf Druck

Für den Prozess zählt nicht nur die verfügbare Kraft, sondern insbesondere die hohe Reproduzierbarkeit von Fahrprofil und Kraftverlauf. Bei pneumatischen oder hydraulischen Pressen ist diese Präzision aufgrund verschiedener Einflussgrössen wie Druckschwankungen, Ventilen oder Temperatureinflüssen in dieser Güte meist nicht realisierbar.

Die ecoPRESS bietet:

  • Pressen auf Kraft mit Positionsüberwachung
  • Pressen auf Position mit Kraftüberwachung
  • Dynamische Kraftregelung
  • Hüllkurvenüberwachung mit Teach-Funktion
  • OK/NOK-Auswertung mit vollständiger Prozessrückmeldung

Dank Fast-Task-Regelung im 500 µs-Zyklus sind auch hohe Taktzahlen bis 80 Zyklen/min ohne Kraft-Überschwingen möglich. Gleichzeitig bleibt die Integration einfach – wahlweise über 7" HMI oder direkt via Profinet/EtherCAT in eine übergeordnete Steuerung.

Damit eignet sich ecoPRESS besonders für:

  • kompakte Maschinenmodule
  • eigenständige Arbeitsplätze
  • Serienmaschinen mit mehreren identischen Pressstationen

Weitere Informationen zu Servopressen-Applikationen und Referenzen findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Wie wird eine Servopresse von Parkem in eine Maschinensteuerung (SPS) integriert?

Die Integration einer Parkem Servopresse erfolgt typischerweise über Feldbusse wie PROFINET oder EtherCAT und wird über die kundenseitige Master-SPS angesteuert. Alternativ kann die Presse auch direkt über ein HMI-Bedienpanel betrieben werden. In vielen Anwendungen wird eine Kombination aus SPS-Anbindung und HMI eingesetzt.

Die ecoPRESS Steuerung basiert auf internen Funktionsbausteinen, die über ein kundenspezifisches Interface-Mapping einfach in die bestehende Maschinensteuerung integriert werden können. Dadurch lassen sich typische Pressfunktionen wie Pressen auf Position mit Kraftüberwachung, Pressen auf Kraft mit Positionsüberwachung oder geschlossene Kraftregelung direkt aus der SPS heraus steuern.

Maschinenbauer können die Servopresse so entweder als eigenständiges Modul betreiben oder sie eng in das bestehende Steuerungsprogramm integrieren. Presszyklen lassen sich starten, Parameter und Rezeptdaten übergeben sowie Status- und Fehlerinformationen auslesen.

Auch Sicherheitsfunktionen wie STO (Safe Torque Off) werden sauber in die Maschinen-Safety integriert. Parkem unterstützt dabei von der Integrationsplanung über die Programmierung bis zur Inbetriebnahme vor Ort.

Weitere Informationen zu Servopressen, Pressfunktionen und Applikationen findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.

Welche Vorteile bietet eine Servopresse von Parkem gegenüber einer klassischen Hydraulikpresse?

Eine Servopresse von Parkem arbeitet elektrisch und spindelbasiert statt hydraulisch. Dadurch entfallen Öl, Hydraulikaggregate, Leckagen, Druckregelung und Öltemperierung vollständig. Das System arbeitet sauberer, energieeffizienter und wartungsärmer.

Kraft, Weg und Geschwindigkeit lassen sich sehr präzise regeln und überwachen. Bewegungsprofile, Kraftverläufe und Prozessfenster können flexibel per Software definiert und angepasst werden. Auch Hüllkurvenüberwachung und Prozessdokumentation sind direkt möglich, was die Prozessqualität verbessert und Ausschuss reduziert.

Im Betrieb sind elektrische Servopressen deutlich leiser und ermöglichen durch dynamische Bewegungsprofile kürzere Taktzeiten. Umrüstungen erfolgen meist softwareseitig statt mechanisch, was die Flexibilität im Betrieb erhöht.

Parkem setzt Servopressen sowohl für neue Montage- und Fügeprozesse als auch für den Ersatz klassischer Hydraulikpressen ein und kombiniert die Technologie mit einem attraktiven Gesamtpaket aus Auslegung, Parametrierung und Inbetriebnahme.

Weitere Informationen zu Servopressen, Pressfunktionen und Applikationen findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Was kann bei Parkem-Servopressen individuell angepasst werden?

Je nach Plattform lassen sich Hub, Geschwindigkeit/Profil (Motion), Kraftregelung, Grenzwerte/Hüllkurven, Rezeptlogik, Schnittstellen-Mapping (SPS), Sensorik und mechanische Einbausituation anpassen. 

ecoPRESS ist modular/standardisiert, flexiPRESS MAX wird applikationsspezifisch aufgebaut und eignet sich insbesondere für heavy-duty Applikationen und Vorschubkräfte bis 355kN.

Weitere Informationen zu Konfigurationsmöglichkeiten findest du auf unserer Servopressen-Produktseite.

Was ist die maximale Geschwindigkeit der Parkem ecoPRESS Servopressen?

Die ecoPress bietet in den Standardausführungen Geschwindigkeiten bis 250mm/s.
In Spezialausführungen können Geschwindigkeiten bis zu 900mm/s erreicht werden.

Weitere Informationen zur Auslegung von Servopressen (Hub/Geschwindigkeit/Kraft) findest du auf unserer Servopressen-Produktseite.

Welche Optionen gibt es bei ecoPRESS?

Typische Optionen sind (applikationsabhängig): Encoder-/Feedbackvarianten, Haltebremse, Führungskonzepte, Ausbaustufen der Prozessüberwachung (Grenzwerte/Hüllkurven), Rezeptverwaltung sowie unterschiedliche Integrationsvarianten (HMI, Feldbus, Kombination).

Weitere Informationen zu ecoPRESS Optionen findest du auf unserer ecoPRESS-Produktseite.

Ist die ecoPRESS Servopresse bidirektional einsetzbar?

Ja, die ecoPRESS ist bidirektional ausgelegt. Sie liefert die volle Nennkraft sowohl in Druck- als auch in Zugrichtung. Das ermöglicht Applikationen, bei denen nicht nur gedrückt, sondern auch aktiv gezogen, gespannt oder z. B. Bauteile in zwei Richtungen geprüft werden.

Die Regelung ist in beiden Richtungen gleich feinfühlig, sodass auch empfindliche Prozesse zuverlässig abgebildet werden können.
Parkem nutzt diese Bidirektionalität bei der ecoPRESS gezielt, um flexible Press- und Prüfkonzepte mit einer einzigen Achse zu realisieren. Bei der flexiPRESS kann bei grossen Kräften ab 200kN auch auf nur-Druck optimiert werden.

Weitere Informationen zu Servopressen, Pressfunktionen und Applikationen findest du auf unserer Servopressen-Produktseite.

Wie werden Prozessdaten in den Servopressen von Parkem erfasst und genutzt?

Während des Pressvorgangs werden Kraft und Weg kontinuierlich erfasst und visualisiert. Daraus entstehen Kraft-/Weg-Kurven, die pro Zyklus überwacht, bewertet und bei Bedarf übergeordneten Steuerungen zur Verfügung gestellt werden können. Für die Qualitätsüberwachung können Hüllkurven, Grenzbereiche und Toleranzfenster hinterlegt werden, die automatisch über OK / NOK entscheiden.

Sämtliche Daten können für Analyse, Optimierung und Traceability – etwa für Seriennachweise, Audit-Anforderungen oder statistische Auswertungen – je nach System via Feldbus oder übergeordnete Systeme ausgelesen und verarbeitet werden.

Weitere Informationen zu Servopressen, Pressfunktionen und Applikationen findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Wie stellt Parkem die Prozessqualität bei Press- und Fügevorgängen sicher?

Die Prozessqualität bei ecoPRESS und flexiPRESS MAX wird durch eine Kombination aus präziser Kraft-/Weg-Regelung, steifer Mechanik und intelligenter Prozessüberwachung sichergestellt. Während des Pressvorgangs werden Kraft und Weg kontinuierlich erfasst und in Echtzeit überwacht. Der Verlauf wird mit hinterlegten Hüllkurven, Grenzwerten oder Referenzprofilen verglichen. Abweichungen werden sofort erkannt und führen zu einer klaren Bewertung des Bauteils.

Basis dafür ist ein integrierter Kraftsensor mit Closed-Loop-Regelung, der eine sehr genaue und reproduzierbare Prozessführung ermöglicht. Im Gegensatz zu hydraulischen Systemen entstehen dabei keine driftenden Effekte durch Druck- oder Temperaturänderungen.

Über HMI oder SPS-Anbindung können Anwender Positionen, Kräfte, Toleranzfenster und Pressprofile definieren. Funktionen wie Rezeptverwaltung, Visualisierung von Kraft-/Weg-Kurven und Teach-In von Prozesspunkten unterstützen zusätzlich die Qualitätssicherung.

Parkem parametriert diese Funktionen applikationsspezifisch gemeinsam mit dem Kunden und definiert Grenzwerte, Prüfstrategien und Prozessfenster so, dass die Servopresse nicht nur als Aktuator, sondern auch als prozessintegrierte Prüfeinheit arbeitet.

Weitere Informationen zu Servopressen, Pressfunktionen und Applikationen findest du auf unserer Servopressen-Kompetenzseite.
 

Elektrozylinder

Welche Elektrozylinder-Kompetenz bringt Parkem mit?

Parkem arbeitet seit über 25 Jahren mit Elektrozylindern und hat hunderte Applikationen realisiert. Aus dieser Erfahrung heraus wurde ein breites Portfolio verschiedener Hersteller, Spindeltechnologien und Bauformen aufgebaut. Dadurch steht für jede Anwendung – von Mini-Aktuatoren bis zu Hochkraftzylindern – eine passende Lösung bereit.

Fokus liegt auf Anwendungen mit hoher Dynamik, signifikanter Kraft, hoher Einschaltdauer und anspruchsvoller Präzision. Parkem unterstützt sowohl Neuanlagen als auch Retrofit-Projekte, bei denen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder durch Elektrozylinder ersetzt werden.

Diese Kombination aus Hersteller-unabhängiger Auswahl, fundierter Auslegung und Applikationserfahrung macht Parkem zu einem echten Elektrozylinder-Spezialisten.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.

Warum sollte man sich für elektrische Zylinder von Parkem entscheiden?

Weil bei Parkem nicht das Produkt im Vordergrund steht, sondern die Applikation.

Unsere Applikationsingenieure analysieren zuerst die realen Anforderungen: Kraftverlauf, Weg, Geschwindigkeit, Einschaltdauer, Dynamik, Bauraum, Lebensdauer und Integration in Steuerung und Maschine. Auf dieser Basis wird die Antriebslösung technisch sauber ausgelegt – nicht geschätzt und nicht pauschal überdimensioniert.

Wir greifen auf ein breites Sortiment verschiedener Hersteller und Baugrössen zurück. Dadurch wählen wir nicht irgendeinen Elektrozylinder, sondern den technisch und wirtschaftlich richtigen für die konkrete Anwendung.

Das Ergebnis ist keine Kompromisslösung von der Stange, sondern ein exakt auf die Applikation zugeschnittener Antrieb – hinsichtlich Performance, Energieeffizienz, Bauraum und Lebensdauer.

Kurz gesagt: fundierte Auslegung, herstellerübergreifende Auswahl und maximale Passgenauigkeit für eure Maschine.

Weitere Informationen zur Elektrozylinder-Auslegung findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.

Wie funktioniert ein Elektrozylinder grundsätzlich?

Ein Servomotor erzeugt eine rotative Bewegung an seiner Motorwelle. Diese Drehbewegung wird über eine Kupplung direkt auf eine Gewindespindel des Elektrozylinders übertragen. Auf der Gewindespindel sitzt eine verdrehgesicherte Mutter, die sich somit nicht mitdrehen kann. Durch die Rotation der Spindel wird die Mutter entlang der Gewindesteigung axial verschoben. Diese axiale Verschiebung wird auf die mit der Mutter verbundene Kolbenstange übertragen, welche linear aus- und einfährt.

So entsteht aus der Drehbewegung eine präzise lineare Bewegung. Da der Servomotor von einem Servodrive geregelt wird, erfolgt diese lineare Bewegung mit definierter Geschwindigkeit, Kraft und Position. 

Weitere Informationen zur Funktionsweise und zu Auslegungsparametern findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.
 

Für welche Einsatzgebiete eignen sich Elektrozylinder von Parkem besonders?

Elektrozylinder von Parkem eignen sich besonders für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Kraft, Dynamik, Einschaltdauer, Wiederholgenauigkeit und flexiblen Bewegungsprofilen. Typisch sind Pressen, Handling und Positionieren, Formatverstellungen, Prüfen/Dosieren sowie Retrofit als elektrische Alternative zu Hydraulik und Pneumatik.

Der passende Elektrozylinder wird immer über Applikationsparameter gewählt (Kraft, Hub, Lebensdauer, Umgebung, Regelung), damit das System im Prozess stabil läuft. Natürlich werden auch Kosten-/Budgetvorgaben in die Auswahl miteinbezogen.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.
 

Weshalb hat Parkem mehrere Hersteller im Bereich Elektrozylinder?

Weil Elektrozylinder stark applikationsgetrieben sind: Kraft, Hub, Dynamik, Einschaltdauer, Umgebung, Einbauraum und Lebensdaueranforderungen variieren massiv. Auch die Kostenvorgaben sind natürlich ein Kriterium. Mit mehreren Herstellerplattformen kann Parkem Spindeltechnologie, Bauform und Integrationskonzept passend zur Aufgabe wählen – statt die Applikation auf eine einzige Produktlinie zurechtzubiegen.

Das Ergebnis: technisch sauber dimensioniert, wirtschaftlich sinnvoll, und im Betrieb stabil.

Weitere Informationen zur Elektrozylinder-Auslegung findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.
 

Wie unterstützt Parkem bei der Auswahl und Dimensionierung von Elektrozylindern?

Die Auswahl beginnt mit Fragen zu Kraft, Geschwindigkeit, Hub, Einschaltdauer, Zyklus, Umgebung und geforderter Lebensdauer. Oft gibt es mehrere technisch mögliche Varianten, die sich bei Bauform, Spindeltechnologie und Kosten unterscheiden. Parkem stellt diese Varianten gegenüber, berechnet Lebensdauer und Kraftreserven und zeigt die Vor- und Nachteile transparent auf.

Je nach Bedarf werden Versuchsaufbauten oder Testzylinder eingesetzt, um kritische Prozesse vorab zu verifizieren. Das Ergebnis ist eine klare Dimensionierung, unterstützt durch CAD-Daten und Integrationsempfehlungen.

Parkem begleitet Kunden von der ersten Idee über Auslegung und Angebot bis hin zur Inbetriebnahme und Schulung.

Weitere Informationen zu Elektrozylindern, Spindeltechnologien und Auslegung findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.

Wie trifft Parkem die Auswahl zwischen verschiedenen Elektrozylinderserien?

Die Auswahl erfolgt strukturiert über Kraft/Hub/Geschwindigkeit, Lastprofil (Zyklen, Stoss, Seitenkräfte, Kurzhub), Einschaltdauer, Umgebungsbedingungen, Einbauraum, gewünschte Lebensdauer usw. Daraus ergeben sich passende Technologien (z. B. Kugelumlauf- oder Planetenrollenspindeln) und die wirtschaftlich beste Serie.

Weitere Informationen zum Auswahlprozess und zur Dimensionierung findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.
 

Welche Kraftbereiche und Bauformen deckt Parkem im Elektrozylinder-Bereich ab?

Das Spektrum reicht von Mini-Elektrozylindern mit Kräften im Bereich ab 20N bis hin zu Schwerlastzylindern mit bis zu 355 kN. Dazwischen liegen zahlreiche Bauformen: kompakte Zylinder mit integriertem Servomotor, Zylinder für externe Motor/Getriebe-Kombinationen, Heavy-Duty-Zylinder auf Planetenrollenbasis, Varianten mit integrierten Drives und viele mehr.

Durch den Hersteller-übergreifenden Ansatz kann Parkem sehr gezielt den Elektrozylinder auswählen, der am besten zur Applikation passt – statt alles über eine einzige Plattform lösen zu müssen. Das mechanische Interface für den Motor-/Getriebeanbau wird standardmässig passend zu allen Antrieben (auch Fremdantriebe) geliefert.

Parkem sorgt so dafür, dass jede elektromechanische Achse technisch stimmig dimensioniert und mechanisch sinnvoll integrierbar ist.

Weitere Informationen zu Elektrozylindern, Spindeltechnologien und Auslegung findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.

Welche Elektrozylinder bietet Parkem als Produkte an?

Parkem bietet eine breite Palette an Elektrozylinder-Produkten an – von Mini-Aktuatoren bis hin zu Hochkraftzylindern. Darunter:

  • Kugelumlaufspindel-Zylinder für dynamische Positionieraufgaben
  • Planetenrollenspindel-Zylinder für extreme Kräfte und hohe Lebensdauer
  • integrierte Elektrozylinder mit Servomotor und optional integriertem Drive
  • Spezialbauformen mit invertierter Planetenrollenspindel (z. B. GTX)

Die verfügbaren Kraftbereiche reichen von etwa 100 N bis ca. 355 kN. Dazu kommen Varianten für verschiedene Bauformen, Einbausituationen und Umgebungen.

Parkem wählt aus diesem Portfolio jeweils die passende Produktfamilie aus und integriert sie in eine komplette Antriebslösung.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.
 

Welche Elektrozylinder-Technologien nutzt Parkem und wofür eignen sie sich?

Parkem setzt je nach Anwendung drei Arten von Elektrozylindern ein:

  • Elektrozylinder mit Kugelumlaufspindel für dynamische Positionieraufgaben, mittlere Kräfte und hohe Genauigkeit
  • Elektrozylinder mit Planetenrollenspindel für hohe Kräfte, Kurzhub-Applikationen und heavy-duty Bedingungen
  • Integrierte Elektrozylinder mit Planetenrollenspindel, bei welchen der Servomotor und auf Wunsch der Servodrive besonders kompakt und platzsparend integriert sind

Spezielle Bauformen wie invertierte Planetenrollenspindeln (z. B. GTX-Baureihen) erlauben sehr kurze Gesamtlängen, weil die Spindel selbst gleichzeitig Rotor des Motors ist.
Parkem wählt die Technologie immer basierend auf Kraft, Dynamik, Lebensdauer und Einbauraum aus – und nicht nach einem bevorzugten Fabrikat.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.

Wann ist eine Planetenrollenspindel im Elektrozylinder die beste Wahl?

Planetenrollenspindel-Zylinder sind ideal, wenn hohe Kräfte, Schocklasten, Kurzhub und lange Lebensdauer gefordert sind. Durch die spezielle Rollen-Geometrie wird die Last auf viele Kontaktstellen verteilt, was Steifigkeit und Tragfähigkeit deutlich erhöht. Solche Zylinder sind besonders geeignet für Press-, Füge- und Prüfprozesse, in denen hohe Kräfte oder Robustheit gefragt sind.

Parkem setzt Planetenrollenspindeln vor allem dort ein, wo klassische Kugelumlaufspindeln an ihre Grenzen stossen würden.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.

Welche Vorteile haben Elektrozylinder von Parkem gegenüber Hydraulikzylindern in Retrofit-Projekten?

Bei Retrofit-Projekten mit Elektrozylindern entfallen Öl, Pumpen, Ventile und Dichtungsprobleme. Die Antriebe werden sauber, leise und reproduzierbar. Gleichzeitig steigt die Flexibilität, da Kraft- und Wegprofile sowie Geschwindigkeiten einfach per Software angepasst werden können. Umrüstungen für andere Produkte erfolgen ohne mechanische Änderungen.

Elektrische Zylinder sind zudem energieeffizienter und wartungsärmer. Durch die Möglichkeit, Kraft und Weg präzise zu überwachen, lässt sich der Prozess gleichzeitig als Qualitätssicherung nutzen, etwa durch Grenzwert- oder Hüllkurvenüberwachung.

Parkem hat zahlreiche Hydraulik- und Pneumatikzylinder 1:1 durch Elektrozylinder ersetzt und bringt dieses Know-how in neue Retrofit-Projekte ein.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Elektrozylinder-Kompetenzseite.

Wie wird die Kraft eines Parkem-Elektrozylinders eingestellt und im Prozess geregelt?

Die Kraft wird über den Servoantrieb elektronisch geregelt. Der Drive misst den Strom und berechnet daraus das Drehmoment und die wirkende Kraft. Über Parametrierung werden Kraftgrenzen, Kraftsollwerte, Rampe und Überwachungsfunktionen definiert. Der Elektrozylinder kann kraftgeregelt, positionsgeregelt oder in Kombination betrieben werden.

Die elektronische Regelung ermöglicht feinfühlige Prozesse, programmierbare Mehrstufen-Profile und eine präzise Überwachung von Kraft-Weg-Verläufen. Sie ist frei von den druckbedingten Schwankungen klassischer Hydraulik.

Parkem parametrisiert die Kraftregelung applikationsspezifisch und sorgt dafür, dass die Zylinder genau so kraftvoll oder sensibel arbeiten, wie es der Prozess verlangt.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.

Wann ist ein Elektrozylinder mit integriertem Servodrive sinnvoll?

Ein Elektrozylinder mit integriertem Servoantrieb ist ideal, wenn Platz im Schaltschrank knapp ist, die Verkabelung minimal gehalten werden soll oder modulare Maschinenkonzepte eingesetzt werden. Motor, Encoder und Drive sitzen im oder am Zylinder – der Kunde muss nur noch Spannungsversorgung und Feldbus oder I/Os anschliessen.

Die Inbetriebnahme solcher Systeme ist oft besonders einfach, weil viele Parameter vorkonfiguriert sind. Diverse Anwendungsmodule (Templates) sind dazu verfügbar. Für kompakte Einheiten, Retrofit-Lösungen oder dezentrale Antriebskonzepte sind integrierte Zylinder eine sehr attraktive Option.

Parkem setzt integrierte Zylinder dann ein, wenn Einfachheit, Platzbedarf und Installationsaufwand zentrale Kriterien sind – bei gleichzeitig hohen Ansprüchen an Dynamik und Präzision.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.

Wie integriert Parkem Elektrozylindersysteme in bestehende Steuerungen?

Die Integration erfolgt über Feldbus (z. B. EtherCAT, PROFINET, Ethernet IP, CANopen) oder bei integrierten Zylindern auch via digitale I/Os. Parkem liefert zu den Zylindern passende Servo-Antriebe mit Funktionsbausteinen und Parametriersätzen, sodass Positionier-, Kraft- und Geschwindigkeitsfunktionen direkt aus der SPS angesteuert werden können.

Kommunikationsinterface, Diagnoseinformationen und Sicherheitsfunktionen werden ebenfalls berücksichtigt. So lassen sich Elektrozylinder nahtlos in bestehende Maschinensteuerungen einbinden.

Parkem übernimmt auf Wunsch die komplette Anbindung inklusive Inbetriebnahme und Funktionsprüfung.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.

Wie werden Parkem-Elektrozylinder gewartet und geschmiert?

Wesentlicher Wartungspunkt ist die Spindel. Je nach Baureihe sind Schmierintervalle und -arten definiert – von manueller Schmierstelle bis zu zentraler Schmierung. Hydraulik-typische Wartungen wie Ölwechsel, Filtertausch oder Dichtungswechsel entfallen vollständig.

Die Intervalle ergeben sich aus Lastprofil, Einschaltdauer und Umgebungsbedingungen. Parkem legt für jede Applikation passende Schmier- und Wartungskonzepte fest und dokumentiert sie entsprechend.

So bleiben Elektrozylinder langfristig zuverlässig, ohne hohe Wartungsaufwände zu verursachen.

Weitere Informationen zu Elektrozylinder-Produktfamilien findest du auf unserer Elektrozylinder-Produktseite.

Linearachsen

Welche Linearachsen bietet Parkem an?

Parkem bietet Spindel-, Zahnriemen- und Linearmotorachsen in verschiedenen Baugrössen und Konfigurationen an. Damit lassen sich kurze, mittelgrosse und sehr lange Hübe realisieren, mit unterschiedlichen Anforderungen an Präzision, Steifigkeit und Geschwindigkeit.

Spindelachsen sind ideal für präzise Positionierung, Zahnriemenachsen für schnelle, lange Verfahrwege, Direktantriebsachsen für maximale Dynamik/Präzision und Spielfreiheit.

Parkem kombiniert Achsen von Partnern wie Unimotion mit passender Antriebs- und Steuerungstechnik und liefert komplette Achssysteme.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Linearachsen-Produktseite.

Können sehr lange Hübe realisiert werden?

Ja, das ist eine Spezialität einiger Riemenachs-Typen von Unimotion. Je nach Modell können die Riemenachsen als mehrteilige Systeme mit Hublängen bis zu 15 m ausgeführt werden. Für Transport und Handling werden die Achsen in Segmenten geliefert und erst beim Kunden vor Ort vollständig montiert.

Ein zusätzlicher Vorteil für den Maschinenhersteller: Sehr lange Maschinen lassen sich somit einfacher in mehrere Transportsegmente aufteilen. Die Achs-Segmente bleiben in der Maschine montiert, können für den Transport aber wieder voneinander getrennt und gemeinsam mit den Maschinen-Segmenten ausgeliefert werden. Vor Ort werden die Maschinen- und die Achs-Segmente anschliessend wieder verbunden.

Parkem klärt alle Details wie Segmentlängen, Verbindungspunkte, Riemenspannung etc. bei der Auslegung ab und liefert zur Freigabe eine CAD-Zeichnung..

Weitere Informationen zu Sonderlösungen bei Linearachsen findest du auf unserer Linearachsen-Seite.

Wieso erreichen Parkem Spindelachsen überdurchschnittlich hohe Geschwindigkeiten?

Bei langen Hüben begrenzt oft die kritische Drehzahl der Spindel die Geschwindigkeit. Wird diese überschritten, kommt es zu Aufschwingen mit negativen Auswirkungen auf Präzision und Lebensdauer.

Dank der einzigartigen Spindelabstützung wird die Spindel zusätzlich geführt und stabilisiert. Dadurch erhöht sich die zulässige Drehzahl deutlich und hohe Verfahrgeschwindigkeiten werden auch bei langen Hüben möglich.

Das bringt konkret:

  • Kein Aufschwingen der Spindel bei hohen Drehzahlen
  • Höhere sichere Verfahrgeschwindigkeiten
  • Stabile Dynamik auch bei anspruchsvollen Bewegungsprofilen
  • Hohe Präzision trotz Geschwindigkeit

Zusätzlich stimmen wir Mechanik, Spindelsteigung, Lagerung, Motor und Servodrive exakt auf die Applikation ab. Mit sauberer Parametrierung und stabilem Tuning entsteht ein System, das schnell fährt – ohne thermische oder mechanische Grenzen zu überschreiten.

Das Ergebnis: maximale Geschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit und Lebensdauer.

Kurz: Geschwindigkeit entsteht durch Auslegung plus Regelung, nicht durch „einfach mehr Drehzahl“.

Weitere Informationen zur Spindelachsen-Auslegung findest du auf unserer Linearachsen-Seite.
 

Wann ist eine Spindelachse die bessere Wahl gegenüber einer Zahnriemenachse?

Spindelachsen sind dann klar im Vorteil, wenn hohe Positioniergenauigkeit, Wiederholgenauigkeit und Steifigkeit im Vordergrund stehen – etwa in Prüfanlagen, Messsystemen, präzisen Montageaufgaben oder Positionierprozessen mit engen Toleranzen. 

Zahnriemenachsen eignen sich eher für lange Hübe, hohe Geschwindigkeiten und moderate Genauigkeitsanforderungen. Sie sind oft kostengünstiger bei grossen Hüben, haben aber systembedingt mehr Spiel und geringere Steifigkeit.

Parkem bewertet zusammen mit dem Kunden die Anforderungen und wählt die Achse, die technisch und wirtschaftlich überzeugt.

Weitere Informationen zu Linearachsen und Auslegung findest du auf unserer Linearachsen-Seite.
 

Welche Vorteile hat eine Direktantriebsachse im Vergleich zu konventionellen Lösungen?

Direktantriebsachsen mit Linearmotor liefern extreme Dynamik, hohe Geschwindigkeiten und sehr gute Regelgüte. Durch den Wegfall von Spindeln oder Riemen entsteht ein spielfreies, verschleissarmes System mit hoher Genauigkeit und geringem Wartungsbedarf.

Für hochdynamische Pick-and-Place-Aufgaben, schnelle Formatverstellungen oder anspruchsvolle Synchronbewegungen sind Direktantriebsachsen oft die beste Wahl.

Parkem bietet fixfertige Achsen inklusive Führungen, Messsystemen, Servodrives und MotionControl, sodass der Kunde eine komplette, einbaufertige Lösung erhält.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Linearachsen-Produktseite.
 

Welche Sonderlösungen sind bei Linearachsen möglich?

Typische Sonderlösungen sind Überhub/Sonderhübe bis 15m, mehrteilige Achsen, kundenspezifische Gewindebohrungen und Befestigungsbilder, Motoranbauten (inline, parallel, Winkel) sowie Sonderläufer-/Doppelläuferkonzepte, Abdeckungen und Sensorik/Referenzlösungen. Dazu kommen Schmier- und Wartungskonzepte passend zur Umgebung.

Parkem klärt diese Punkte in der Auslegung und liefert die Achse so, dass sie mechanisch sauber integrierbar ist.

Weitere Informationen zu Sonderlösungen bei Linearachsen findest du auf unserer Linearachsen-Seite.
 

Wie stellt Parkem Lebensdauer und Wartungssicherheit bei Linearachsen sicher?

Die Auslegung berücksichtigt Kräfte, Zykluszahlen, Geschwindigkeit, Umgebung und geforderte Betriebsstunden. Daraus ergeben sich die passenden Führungs- und Antriebskomponenten. Schmierkonzepte und Wartungsintervalle werden abgestimmt und dokumentiert.

Hochwertige Komponenten und eine korrekt abgestimmte Antriebs- und Regeltechnik verhindern Überlastungen und verlängern die Lebensdauer.

Parkem kombiniert Achsauslegung, Antriebstechnik und MotionControl so, dass Linearachsen im industriellen Alltag lange zuverlässig laufen.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Linearachsen-Produktseite.
 

MotionControl

Was umfasst die MotionControl-Kompetenz von Parkem?

MotionControl bei Parkem bedeutet: komplette Antriebstechnik aus einer Hand – von der programmierten Steuerung über Servodrives und Servomotoren bis hin zu Linearmotoren und Torquemotoren. Dazu gehören Motion-Steuerung (mit optionaler Safety-Steuerung), Achsregelung, Synchronachsen, Kurvenscheiben, Kraftregelung, Visualisierung und Diagnose.

Parkem entwickelt und programmiert komplette MotionControl-Applikationen, integriert bestehende Antriebe in Kundensysteme oder liefert vollständige Systeme, z. B. mit KEBA, LS Electric, Tecnotion, Unimotion, Parker, Copley und weiteren Partnern. Im Fokus stehen wirtschaftliche, performante und zukunftssichere Lösungen.

Die Experten von Parkem holen durch korrekte Auslegung und professionelles Tuning das Maximum aus Motoren und Antrieben heraus und vermeiden gleichzeitig Überdimensionierung und unnötige Kosten.

Weitere Informationen zu MotionControl-Architekturen und Antriebssystemen findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.
 

Was macht Parkem zu einem Spezialisten für Motion Control?

Parkem liefert Motion nicht nur als Hardware, sondern als durchgängige Lösung: Auslegung, Drive/Motor-Matching, Regelkreis-Tuning, Synchronachsen/Kurvenscheiben, Safety-Funktionen, Visualisierung/Diagnose und Inbetriebnahme. Bei Bedarf liefern wir zudem die passende Steuerung und erstellen auch das Applikationsprogramm und die Visualisierung. Damit erhalten Sie eine komplette Motion-Control-Lösung aus einer Hand.

Weitere Informationen zu Parkems MotionControl-Projekten findest du auf unserer Kompetenzseite.
 

Welche Vorteile bietet eine durchgängige MotionControl-Lösung von Parkem?

Ein durchgängiges System reduziert Schnittstellenprobleme, vereinfacht die Inbetriebnahme und erhöht die Performance. Wenn Steuerung, Antriebe, Motoren und Direktantriebe harmonisch aufeinander abgestimmt sind, lassen sich kürzere Zykluszeiten, präzisere Bewegungen und stabilere Prozesse erzielen. Gleichzeitig vereinheitlichen sich Parametrierung, Diagnose und Bedienung.

Die MotionControl-Lösungen von Parkem sind zudem offen für gängige Feldbusse (EtherCAT, PROFINET, Ethernet IP, CANopen) und können sowohl als Komplettsystem als auch in bestehende Automatisierungsumgebungen integriert werden.

Weitere Informationen zu MotionControl-Architekturen und Antriebssystemen findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.
 

Mit welchen Steuerungssystemen und Motion-Plattformen arbeitet Parkem?

Parkem arbeitet mit verschiedenen Plattformen, unter anderem:

  • KEBA (High-End Automatisierung mit Visualisierung, Steuerung, Servodrives, Motoren)
  • LS Electric (preislich attraktive Systeme inkl. Visualisierung, Steuerung, Servoantrieb, Motoren, Torque-Rundtische, Getriebe)
  • spezielle Antriebs- und Motion-Plattformen von Partnern wie Parker, Copley, Tecnotion, Unimotion

Damit können Lösungen herstellerübergreifend entworfen werden, die optimal in die bestehende Kundensystemwelt passen. Ebenfalls entwickelt Parkem für seine Kunden spezifisch angepasste Servomotoren (Spannung, Wicklung, Gebersysteme, Stecker, mechanische Anpassungen).

Parkem übernimmt dabei die Gesamtverantwortung für herstellerübergreifende MotionControl-Lösungen.

Weitere Informationen zu MotionControl-Architekturen und Antriebssystemen findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.
 

Unterstützt Parkem auch sichere Bewegungsfunktionen (Safety) im Antriebssystem?

Ja, Safety ist ein fester Bestandteil moderner MotionControl. Parkem bietet Antriebssysteme für sichere Bewegungsfunktionen wie STO, SS1, SOS, SLS, SDI usw. an. Die Integration in das Gesamt-Sicherheitskonzept der Maschine ist Aufgabe des Kunden/Maschinenbauers. 

Dadurch können Bewegungen überwacht, Geschwindigkeiten begrenzt oder Achsen sicher abgeschaltet werden, ohne komplett auf Diagnose und Kontrolle zu verzichten. Das erhöht Maschinensicherheit und Verfügbarkeit zugleich.

Parkem beratet rund um Safety-Funktionen im Rahmen der MotionControl-Projekte.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.

Braucht es immer eine überlagerte Steuerung, um Motion Applikationen zu realisieren?

Nein, nicht zwingend. Motion-Applikationen lassen sich auch ohne überlagerte SPS realisieren – vorausgesetzt, der Antriebsregler bringt genügend Intelligenz und passende Motion-Funktionen mit. Parkem setzt dafür je nach Anwendung auf programmierbare Antriebsregler auf CODESYS-Basis. Damit können Sequenzen, Positionieraufgaben oder Synchronisationen direkt im Drive umgesetzt werden – kompakt, performant und mit weniger Systemkomponenten. Eine direkte Anbindung an ein HMI ist zudem möglich.

Für eigenständige oder Submodul-Applikationen sind programmierbare Antriebsregler eine sehr gute Alternative, um Kosten und Bauraum zu optimieren und gleichzeitig hohe Performance und Bedienkomfort zu erreichen.

Weitere Informationen zu SPS-losen Motion-Konzepten findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.
 

Kann Parkem bestehende Maschinen mit MotionControl-Funktionen nachrüsten oder erweitern?

Ja, häufig sollen bestehende Maschinen um zusätzliche Achsen, neue Bewegungsmuster oder bessere Diagnosefunktionen erweitert werden. Parkem analysiert die vorhandene Steuerung, Kommunikationsbusse und Leistungsklassen und schlägt passende Erweiterungsmöglichkeiten vor.

Das kann von der Nachrüstung einer zusätzlichen Servoachse, über die Integration eines Direktantriebs, bis zur Implementierung komplexerer Bewegungsabläufe oder elektronischer Kurvenscheiben reichen. Wichtig ist dabei, die bestehende Architektur zu respektieren und den Antrieb sauber einzubinden.

Parkem unterstützt diese Erweiterungen praxisnah und sorgt dafür, dass neue Motion-Funktionen zuverlässig und effizient laufen.

Weitere Informationen zu MotionControl-Architekturen und Antriebssystemen findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.

Weshalb hat Parkem mehrere Hersteller im Bereich MotionControl?

Weil MotionControl nicht one-size-fits-all ist. Je nach Maschine zählen andere Prioritäten: Kosten/Performance, Safety-Integration, Feldbuswelt (EtherCAT/PROFINET usw.), Achsanzahl, Diagnose-Tooling, Engineering-Aufwand und Verfügbarkeit. Mit mehreren Plattformen kann Parkem die passende Architektur aufbauen und trotzdem die Verantwortung für die Gesamtfunktion übernehmen.

Weitere Informationen zu MotionControl-Architekturen findest du auf unserer MotionControl-Kompetenzseite.

Direktantriebe

Wie funktioniert ein Direktantrieb grundsätzlich?

Beim Direktantrieb wirkt das Motordrehmoment bzw. die Motorkraft direkt auf die Last, ohne Getriebe/Spindel/Riemen. Das reduziert Spiel, Reibung und Verschleiss und erhöht Dynamik und Regelgüte. Geregelt wird über Servodrive und Feedback (Encoder/Messsystem), Diagnosedaten stehen über Feldbus zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Direktantriebstechnik findest du auf unserer Direktantriebeseite.

Welche Direktantriebe bietet Parkem an?

Parkem liefert Linearmotoren und Torquemotoren – sowohl als Kits zur Integration in Maschinen als auch als komplette Achsen oder Rundtische. Partner wie Tecnotion und Unimotion bilden zusammen mit Servodrives aus dem Parkem-Portfolio leistungsfähige, spielfreie Direktantriebslösungen.

Linearmotoren sind optimal für hochdynamische, präzise lineare Bewegungen. Torquemotoren eignen sich für drehende Anwendungen mit hohem Drehmoment und spielfreiem Verhalten.

Parkem integriert diese Direktantriebe in komplette MotionControl-Systeme inklusive Steuerung und HMI.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Direktantriebe-Produktseite.
 

Wann empfiehlt Parkem den Einsatz von Direktantrieben?

Direktantriebe sind besonders sinnvoll, wenn maximale Dynamik, höchste Wiederholgenauigkeit und Spielfreiheit gefragt sind – z. B. in optischen Messmaschinen, hochdynamischen Handlingsystemen, Drehpositionierungen oder anspruchsvollen Synchronbewegungen. Durch den Wegfall mechanischer Übertragungselemente (Spindeln, Riemen, Getriebe) entfallen auch Reibung, Spiel und Verschleiss. Aber auch für äussert kompakte Bauweisen eignen sich Direktantriebe.

Parkem empfiehlt Direktantriebe überall dort, wo klassische Spindel- oder Zahnriemensysteme die geforderte Performance nicht mehr wirtschaftlich liefern können, oder wo der Platz knapp ist.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Direktantriebe-Produktseite.

Was ist der Unterschied zwischen eisenbehafteten und eisenlosen Linearmotoren?

Eisenbehaftete (Iron-Core) Linearmotoren haben einen Eisenkern im Forcer. Sie bieten hohe Kraftdichte und sind effizient, können aber Cogging-Effekte (Rastkräfte) verursachen, die je nach Anwendung kompensiert werden müssen. 

Eisenlose (Ironless) Linearmotoren sind ohne Eisenkern aufgebaut. Dadurch sind sie sehr laufruhig (kein Cogging) und eignen sich gut für präzise, feinfühlige Bewegungen. 

Im Vergleich zu eisenbehafteten Linearmotoren sind sowohl die Kraftdichte als auch das Eigengewicht geringer. Dadurch sind sie besonders für hochdynamische Anwendungen mit kleinen bis mittleren Lasten geeignet. 

Parkem wählt die Technologie anhand von Kraftbedarf, Regelgüte, Präzisionsanforderung, Thermik und Kosten.

Weitere Informationen zu Direktantrieben und Auswahlkriterien findest du auf unserer Direktantriebseite.
 

Wie unterscheiden sich Linearmotoren von spindelgetriebenen Achsen?

Linearmotoren erzeugen die Kraft elektromagnetisch direkt entlang der Verfahrstrecke. Es gibt keine Spindel, die gewartet oder geschmiert werden muss. Dadurch lassen sich sehr hohe Geschwindigkeiten, Beschleunigungen und Positioniergenauigkeiten realisieren. Sie sind nahezu verschleissfrei.

Spindelachsen sind mechanisch einfacher, aber durch Spindelsteigung, Reibung und Schmierung begrenzt. Welche Technologie die passende ist, hängt von Kraft, Dynamik, Hub und Präzisionsanforderung ab.

Parkem bewertet diese Parameter und empfiehlt die Achstechnologie, die für die Anwendung das beste Gesamtpaket liefert.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Direktantriebe-Produktseite.

Wie unterscheiden sich Linearmotoren von riemengetriebenen Achsen?

Linearmotoren sind Direktantriebe ohne mechanische Übertragung. Dadurch entfallen Riemenspiel und Riemenelastizität, was Regelgüte, Dynamik und Wiederholgenauigkeit verbessert. Wartung reduziert sich, weil kein Riemen gespannt oder gewechselt werden muss.

Riemenachsen sind meist die wirtschaftlichste Lösung bei langen Hüben und moderaten Genauigkeitsanforderungen, haben aber systembedingt mehr Elastizität und Wartungsthemen. Welche Lösung passt, entscheidet die Applikation.

Weitere Informationen zum Technologievergleich findest du auf unserer Direktantriebe-Seite.

Welche Vorteile bieten Torquemotoren von Parkem gegenüber Getriebeantrieben?

Torquemotoren treiben die Last direkt an – ohne Getriebe. Dadurch entsteht ein spielfreies Positionieren für höchste Präzision. Sie sind ideal für Rundtische, Positionierachsen, Drehmodule und anspruchsvolle Servoaufgaben.

Da kein Getriebe verschleisst, sinkt der Wartungsbedarf und die Lebensdauer steigt. Geräuschentwicklung ist sehr gering.
Parkem integriert Torquemotoren in komplette Antriebsketten und stellt sicher, dass Motor, Drive und Mechanik optimal zusammenarbeiten.

Weitere Informationen zu Direktantrieben und Auswahlkriterien findest du auf unserer Direktantriebe-Seite.
 

Wie werden Direktantriebe von Parkem geregelt und überwacht?

Direktantriebe werden über leistungsfähige Servodrives angesteuert, die Position, Geschwindigkeit und Strom in Echtzeit regeln. Hochauflösende Encoder sorgen für eine präzise Rückführung. Die Regelung ist so ausgelegt, dass höchste Dynamik ohne Instabilitäten erreicht wird, immer unter Berücksichtigung der Massenträgheits-Verhältnisse.

Diagnosedaten wie Stromverlauf, Temperatur, Position und Fehler werden über Feldbus an die Steuerung übergeben und können im HMI angezeigt werden.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Direktantriebe-Produktseite.

Servomotoren & Getriebe

Welche Servomotoren bietet Parkem an?

Parkem bietet synchronisierte Servomotoren in verschiedenen Baugrössen, Trägheitsklassen und Kühlkonzepten an. Sie sind auf hohe Dynamik, ruhigen Lauf und präzise Encoder-Rückführung ausgelegt. Je nach Projekt werden Motoren von Partnern wie KEBA, LS Electric, Parker oder anderen eingesetzt.

Die Auswahl erfolgt anhand Drehmomentbedarf, Drehzahlbereich, Dynamikanforderung, Einbauraum und Lebensdauer. Auch ATEX- oder Spezialausführungen sind möglich.

Mit einem ausgewählten Partner bietet Parkem auch die Möglichkeit, komplett auf Kundenanforderungen zugeschnittene Motoren zu entwickeln. Dabei reichen überschaubare Stückzahlen (10er Losgrössen) bereits für Sonderausführungen aus.

Parkem stellt sicher, dass jeder Motor optimal mit dem Servodrive und der Mechanik harmoniert.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servomotoren & Getriebe Produktseite.

Welche Getriebevarianten kommen bei Parkem zum Einsatz?

Es kommen vor allem Planetengetriebe in Economy- und Präzisionsausführung sowie Winkelplanetengetriebe zum Einsatz. Economy-Getriebe sind eine gute Wahl für Standardanwendungen, bei denen Kosten im Fokus stehen. Präzisionsgetriebe bieten geringes Spiel, hohe Steifigkeit und sind ideal für anspruchsvolle Motion-Aufgaben. Winkelgetriebe werden verwendet, wenn der Bauraum kompakt oder die Einbaurichtung eingeschränkt ist.

Parkem kombiniert Motor und Getriebe gezielt, um Drehmoment, Dynamik und Präzision in Einklang zu bringen.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servomotoren & Getriebe Produktseite.

Wann ist ein Getriebe trotz möglichem Direktantrieb sinnvoll?

Ein Getriebe ist sinnvoll, wenn:

  • höhere Drehmomente benötigt werden
  • ein kompakter Antrieb mit kleinerem Motor gewünscht ist
  • das Massenträgheitsverhältnis reduziert werden soll
  • der Arbeitspunkt genau auf die Nennwerte des Servomotors gelegt werden soll

Ein Direktantrieb ist unschlagbar in Präzision und Dynamik, ein Motor-Getriebe-System oft wirtschaftlicher und bauraumoptimierter bei hohen Drehmomentanforderungen.
Parkem beurteilt diese Faktoren und entscheidet zusammen mit dem Kunden, welcher Ansatz für die konkrete Applikation sinnvoller ist.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servomotoren & Getriebe Produktseite.

Wie legt Parkem Motor-Getriebe-Kombinationen aus?

Ausgangspunkt sind Drehmoment und Geschwindigkeit, aber auch Beschleunigung, Trägheiten, Einschaltdauer, Zykluszeiten und Umgebungsbedingungen. Daraus werden Antriebskennlinien, Lastspitzen und thermische Belastungen abgeleitet. Motor und Getriebe werden so gewählt, dass sie ausreichend Reserven besitzen, ohne überdimensioniert zu sein.

Regelgüte, Laufruhe und Lebensdauer werden in der Auslegung berücksichtigt. Zusätzlich wird auf mechanische Schnittstellen, Flanschbilder und Einbausituation geachtet.

Parkem führt diese Auslegung mit geeigneten Tools durch und liefert ein abgestimmtes Paket aus Motor, Getriebe und Drive.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servomotoren & Getriebe Produktseite.

Können Parkem-Servomotoren direkt mit den eingesetzten Servodrives betrieben werden?

Ja, die Motoren sind auf die verwendeten Servodrives abgestimmt. Motorparameter sind meist im Drive hinterlegt oder werden automatisch erkannt. Das vereinfacht Inbetriebnahme und Tuning erheblich.

Parkem nutzt diese Kompatibilität und sorgt so dafür, dass Motor und Drive schnell und sicher in Betrieb genommen werden können.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servomotoren & Getriebe Produktseite.

Servodrives

Welche Servodrives setzt Parkem ein und worauf wird geachtet?

Parkem setzt hochwertige Servodrives ein, die kraft-, positions- und geschwindigkeitsgeregelten Betrieb ermöglichen. Je nach Anwendung kommen Plattformen von KEBA, LS Electric, Parker, Copley und anderen Partnern zum Einsatz. Entscheidend sind Leistungsbereich, Feldbusfähigkeit, Safety-Optionen, Diagnosetools und Eignung für den jeweiligen Prozess.

Drives werden so gewählt, dass sie zu Motor, Mechanik, Lastprofil und Steuerung passen. Überlastfähigkeit, dynamisches Verhalten und thermische Stabilität spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Parkem sorgt durch korrekte Auslegung und Tuning dafür, dass Servodrives im Prozess stabil, effizient und mit optimaler Performance arbeiten.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servodrive-Produktseite.
 

Was für Servodrive-Mehrachslösungen bietet Parkem an?

Parkem bietet Mehrachs-Servodrive-Lösungen als kompakte und modulare Systeme, abhängig von Achsanzahl, Leistungsbedarf, Feldbus und Schaltschrankkonzept an.

Modulare Systeme bestehen aus einer zentralen Spannungsversorgung und modular anreihbaren Achsmodulen mit 1 bis 3 Achsen pro Modul.

Integrierte Systeme sind als Zwei-, Drei- oder Vierachsmodule inkl. Spannungsversorgung in einem Gerät erhältlich.

Die Mehrachssysteme sind auf hohe Rechenleistung, kompakte Bauweise und saubere Skalierbarkeit ausgelegt. Typische Vorteile sind weniger Verdrahtungsaufwand, klare Modulstruktur und ein sehr gutes Platz/Leistung-Verhältnis. Je nach Plattform ist die Rechenleistung pro Achse so ausgelegt, dass Dynamik und Regelgüte auch bei mehreren Achsen stabil bleiben.

Weitere Informationen zu Mehrachs-Servodrives findest du auf unserer Servodrives Produktseite.

Wie kommunizieren Servodrives mit der Steuerung?

Die Kommunikation erfolgt über standardisierte Feldbusse wie EtherCAT, PROFINET, Ethernet IP oder CANopen. Servodrives tauschen dabei Sollwerte, Istwerte, Status, Fehler, Diagnose- und Parameterdaten mit der SPS aus. Motion-Bausteine auf SPS-Seite greifen auf diese Daten zu und steuern die Bewegungen.

Parkem erstellt oder verwendet SPS-Bibliotheken und Funktionsbausteine, damit die Integration schnell, sicher und standardisiert erfolgt.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servodrive-Produktseite.

Welche Sicherheitsfunktionen bieten moderne Servodrives, die Parkem einsetzt?

Unsere Servodrives unterstützen integrierte Safety-Funktionen wie STO, SS1, SOS, SLS, SDI usw. Diese Funktionen erlauben es, Achsen sicher abzuschalten, Bewegungen zu überwachen oder Geschwindigkeiten zu begrenzen, ohne komplette Leistungskreise hart zu trennen.

So können z. B. Wartungen im sicheren Geschwindigkeitsbereich erfolgen oder Achsen kontrolliert in einen sicheren Zustand gefahren werden.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servodrive-Produktseite.

Wie parametriert Parkem Servodrives für eine Applikation?

Die Basis ist eine automatische Motorkennung und ein erstes Grundtuning. Danach werden Reglerparameter für Position, Geschwindigkeit und Strom/Kraft feinjustiert – entweder manuell oder mit integrierten Tuning-Tools. Kraftgrenzen, Rampen, Begrenzungen und Überwachungsfunktionen werden an das reale Prozessverhalten angepasst.

Zusätzlich wird der Feldbus parametriert, sodass der Drive sauber mit der SPS und dem HMI kommuniziert.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servodrive-Produktseite.

Wie läuft die Inbetriebnahme eines Servodrives bei Parkem ab?

Nach Verdrahtung und Sicherheitsprüfung durch den Kunden wird der Drive in Betrieb genommen, der Motor erkannt, Feedbacksystem geprüft und die Drehrichtung verifiziert. Danach folgen Bewegungs- und Belastungstests, Tuning und Grenzwertanpassungen.

Im Zusammenspiel mit der SPS werden Feldbusverhalten, Motion-Bausteine und die gesamte Achsfunktion getestet. Abschliessend erfolgen Lasttests im realen Prozess.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servodrive-Produktseite.

Unterstützen die Servodrives von Parkem Energierückgewinnung?

Ja, die KEBA D3-Drives unterstützen Energieumverteilung, -speicherung und -rückführung. Bremsenergie kann in den Zwischenkreis oder zurück ins Netz eingespeist werden, statt in Bremswiderständen zu verheizen. Das senkt Energieverbrauch und reduziert die Wärmebelastung im Schaltschrank.

Besonders bei Achsen mit vielen Bremsvorgängen – etwa in Handling oder Linearachsen – können so relevante Energiemengen zurückgewonnen werden.

Parkem berücksichtigt diese Möglichkeiten bereits in der Antriebsauslegung und zeigt Kunden, wo Energierückgewinnung sinnvoll ist.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Servodrive-Produktseite.

Welche Lösung bieten Parkem-Servoantriebe bei einem Netzausfall?

Bei einem Netzausfall ist entscheidend, dass Steuerung und Antrieb definiert reagieren und keine undefinierten Zustände entstehen.

Parkem setzt je nach Systemarchitektur auf KEBA-Antriebslösungen mit 24 V Netzausfallstützung für Steuer- und Logikebene. Dadurch bleibt die interne Steuerung des Drives für eine definierte Zeit aktiv, selbst wenn die Netzversorgung (400 V / 230 V) komplett wegfällt.

Das ermöglicht unter anderem:

  • sauberes Speichern von Zuständen und Prozessdaten
  • kontrolliertes Abschalten statt abruptem Reset
  • definierte Reaktion der Safety-Funktionen
  • klare Diagnose nach Wiederkehr der Netzspannung

Weitere Informationen zu unseren Servodrives und Versorgungskonzepten findest du auf unserer Servodrives-Produktseite.

Steuerungen & HMI

Welche Steuerungs- und HMI-Lösungen bietet Parkem an?

Parkem bietet komplette Automatisierungslösungen mit Steuerung, Visualisierung, Motion und Safety. Das Spektrum reicht von kompakten Steuerungen für wenige Achsen bis hin zu leistungsfähigen Systemen für komplexe, mehrachsige MotionControl-Applikationen mit Visualisierung und integrierter Safety.

Im HMI-Bereich unterstützen unsere Produkte etablierte Tools wie Siemens WinCC, Beckhoff TwinCAT HMI, KEBA-Visualisierung, LS-HMI oder Codesys-basierte Lösungen. Visualisierungen werden so aufgebaut, dass Bedienung, Diagnose, Rezeptverwaltung und Monitoring klar strukturiert sind.

Parkem liefert damit ein komplettes Steuerungs- und Visualisierungspaket, abgestimmt auf den jeweiligen Maschinen- oder Anlagenaufbau.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Steuerungen & HMI Produktseite.
 

Welche Feldbusse und Schnittstellen unterstützt Parkem in Steuerungsprojekten?

Parkem unterstützt alle gängigen industriellen Feldbusse: EtherCAT, PROFINET, Ethernet IP, CANopen, teilweise Profibus und weitere je nach Plattform. Zusätzlich werden serielle Schnittstellen, TCP/IP-Protokolle und kundenspezifische Kommunikationslösungen eingebunden.

Die Wahl des Feldbusses richtet sich nach Performanceanforderung, Kompatibilität zur vorhandenen Infrastruktur und zukünftiger Erweiterbarkeit.

Parkem sorgt dafür, dass alle Antriebe, IOs, Safety-Komponenten und Visualisierungsmodule sauber vernetzt sind und zuverlässig miteinander arbeiten.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Steuerungen & HMI Produktseite.
 

Bietet Parkem Safety-Funktionen in der Steuerung an?

Ja, Parkem bietet sicherheitsgerichtete Funktionen in Steuerungen und Antriebssystemen an. Dazu zählen sichere Nothaltkonzepte, sichere Zonen, sichere Geschwindigkeiten, sichere Stillstände und sichere Drehmomentabschaltungen.

Je nach Projekt kommen integrierte Safety-Steuerungen oder externe Sicherheitsrelais/-steuerungen zum Einsatz. Auch Safe-Motion-Funktionen in Servodrives werden eingebunden.

Parkem berücksichtigt Safety bereits in der Konzeptphase und sorgt dafür, dass Sicherheitsfunktionen nicht als „Add-on“, sondern integraler Bestandteil des Systems geplant werden.

Weitere Informationen zu Steuerungen, Visualisierung und HMI-Lösungen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.
 

Kann Parkem mobile HMIs in bestehende Maschinen integrieren?

Ja. Parkem integriert mobile und stationäre KEBA KeTop HMIs in neue wie auch bestehende Maschinen und Anlagen. Die KeTop Bediengeräte sind steuerungsunabhängig konzipiert und lassen sich problemlos an Siemens-, Beckhoff- und Codesys-basierte Steuerungen anbinden.

Je nach Anwendung kommen kabelgebundene- oder Safe-Wireless-Varianten der KeTop Familie zum Einsatz. Die Visualisierung erfolgt über WinCC, TwinCAT HMI, Webvisualisierungen, VNC, Qt, Windows Remotedesktop oder browserbasierte Oberflächen.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Steuerungen & HMI Produktseite.
 

Braucht es für die Projektierung mit KeTop in Zusammenhang mit Siemens TIA oder Beckhoff TwinCAT weitere Software-Tools?

In der Regel nein. KeTop kann direkt in Kombination mit Siemens TIA Portal oder Beckhoff TwinCAT in Betrieb genommen werden. Notwendig sind typischerweise nur die Standard-Konfigurationsumgebung der jeweiligen Steuerung sowie die passenden KeTop-Komponenten.

Je nach Projekt und Kommunikationsweg können zusätzliche Treiber, Libraries oder Schnittstellenoptionen (z. B. OPC UA, Siemens S7 oder Beckhoff ADS) auf dem KeTop aktiviert und konfiguriert werden.

Parkem klärt die Tool- und Lizenzanforderungen bereits in der Konzeptphase, damit die Integration sauber geplant ist und es bei der Inbetriebnahme keine Überraschungen gibt.

Weitere Informationen zu Steuerungen, Visualisierung und HMI-Lösungen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.
 

Bietet die KeTop Serie mit mobilen HMI eine kompatible Lösung zu WinCC Unified von Siemens?

Ja, mobile KeTop Panels der Serie T135 lassen sich in Visualisierungskonzepte mit Siemens WinCC Unified integrieren. Dabei wird häufig ViewOfThings (VoT) als webbasierte Visualisierungs- und Bedienebene eingesetzt: VoT stellt relevante Prozessdaten und Bedienfunktionen zentral bereit. Parkem hilft, das passende Modell und die richtige Konfiguration zu definieren.

Weitere Informationen zu Steuerungs- und HMI-Architekturen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.

Was ist der Vorteil eines kapazitiven Touchscreens, so wie sie bei KeTop eingesetzt werden?

Kapazitive Touchscreens bieten eine sehr direkte und präzise Bedienung, da bereits leichte Berührungen erkannt werden. Das ermöglicht eine schnelle, intuitive Nutzerführung und unterstützt je nach Ausführung auch Multitouch-Gesten wie Wischen oder Zoomen.

Zusätzlich profitieren Anwender von einer hochwertigen Optik mit guter Lesbarkeit, hohem Kontrast und stabiler Darstellung – besonders bei modernen HMI-Oberflächen. Da keine druckempfindliche Schicht „mechanisch“ belastet wird, sind kapazitive Screens bei häufiger Nutzung oft langlebig und robust im täglichen Betrieb.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Steuerungen & HMI Produktseite.
 

Welche Betriebssystemlösungen bietet Parkem auf den KeTop HMIs an?

Die KeTop HMIs von KEBA sind je nach Typ und Konfiguration mit Windows 10 IoT oder Linux erhältlich.

Weitere Informationen zu Steuerungs- und HMI-Architekturen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.

Bietet Parkem Safe-Wireless-Bediengeräte für Maschinen und Anlagen an?

Ja. Parkem setzt TÜV-zertifizierte Safe-Wireless-HMIs von KEBA ein, wenn Bewegungsfreiheit und Sicherheit gefordert sind – zum Beispiel bei Rüstvorgängen, Inbetriebnahme, Service oder grossen Maschinen.

Safety-Signale wie Not-Halt und Zustimmtaster werden sicher nach SIL 3 / PL e übertragen. Zusätzliche Funktionen wie Bedienbereichsüberwachung, sicheres Pairing und automatische Abschaltung bei Verbindungsverlust sind Bestandteil des Gesamtkonzepts.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Steuerungen & HMI Produktseite.
 

Gibt es eine alternative Lösung zu Wireless HMI, wenn Wireless nicht akzeptiert wird?

Wenn Wireless aus Regularien, IT-Security oder internen Standards nicht erlaubt ist, ist Hot-Plug oft der pragmatische Weg: gleiche Bewegungsfreiheit im Prozess, aber kabelgebunden und kontrollierbar. Damit bekommst du die Vorteile mobiler Bedienung ohne Wireless-Freigabe-Themen.

Das HMI-Kabel kann zwischen verschiedenen Basisstationen ohne Not-Halt-Auslösung umgesteckt werden. Es eignet sich somit wie safe-Wireless ebenfalls ideal für grosse/lange Maschinen oder für mehrere Maschinen, welche mit einem gemeinsamen mobile HMI bedient werden (ein HMI, mehrere Basisstationen).

Weitere Informationen zu Steuerungs- und HMI-Architekturen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.

Kann ich ein mobiles HMI an verschiedenen Stationen verwenden?

Ja. Genau dafür sind mobile HMI-Konzepte mit mehreren Basisstationen gedacht: Ein Panel kann an mehreren Stationen entlang einer oder mehrerer Anlagen genutzt werden. Realisiert wird dies entweder durch die Hot-Plug Funktion oder durch safe Wireless HMIs.

Bei der Hot-Plug Funktion kann das HMI-Kabel zwischen verschiedenen Basisstationen ohne Not-Halt-Auslösung umgesteckt werden. Die safe Wireless HMIs kommunizieren sicher durch WiFi und Bluetooth (TÜV-zertifiziert).

Weitere Informationen zu Steuerungs- und HMI-Architekturen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.

Was ist der Vorteil eines kapazitiven Touchscreens, wie er bei KeTop eingesetzt wird?

Kapazitive Touchscreens bieten eine sehr direkte und präzise Bedienung, da bereits leichte Berührungen erkannt werden. Das ermöglicht schnelle, intuitive Nutzerführung und unterstützt je nach Ausführung auch Multitouch-Gesten wie Wischen oder Zoomen.

Zusätzlich profitieren Anwender von hochwertiger Optik mit guter Lesbarkeit, hohem Kontrast und stabiler Darstellung – besonders bei modernen HMI-Oberflächen. Da keine druckempfindliche Schicht mechanisch belastet wird, sind kapazitive Screens bei häufiger Nutzung oft langlebig und robust im täglichen Betrieb.

Weitere Informationen zu Steuerungs- und HMI-Architekturen findest du auf unserer Steuerungen & HMI Seite.

Beratung

Wie läuft eine typische Beratung bei Parkem ab?

Eine Beratung beginnt mit einer Applikationsanalyse: Anforderungen, Rahmenbedingungen, bestehende Systeme, Ziele. Es werden technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte gemeinsam betrachtet. Oft erfolgt zusätzlich eine Präsentation oder Demonstration von Lösungen – vor Ort, im Parkem-Showroom oder remote.

Auf Basis dieser Analyse werden Varianten erarbeitet, Lebensdauerberechnungen durchgeführt, Konzepte erstellt und bei Bedarf Funktionsnachweise oder Versuche geplant. Der Kunde erhält konkrete Lösungsvorschläge mit Angeboten und CAD-Unterlagen.

Parkem sieht Beratung als solide Basis jeder Automationslösung und begleitet Kunden bewusst früh in der Konzeptphase.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Was ist das Ziel der Beratung durch Parkem?

Ziel ist, für die jeweilige Aufgabe eine technisch saubere, wirtschaftlich sinnvolle und nachhaltige Lösung zu finden. Es geht nicht um den maximalen Komponentenverkauf, sondern darum, eine Antriebslösung zu realisieren, die langfristig zuverlässig läuft, Energie spart und den Produktionsprozess verbessert.

Dazu gehört auch, Risiken, Alternativen und Varianten transparent zu machen, damit der Kunde fundiert entscheiden kann.

Parkem bringt dafür fundiertes Fachwissen, praktische Projekterfahrung und den Blick für das Ganze ein.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Wo liegt der Mehrwert der Parkem-Beratung im Vergleich zu einem reinen Produktlieferanten?

Parkem verkauft nicht einfach Komponenten, sondern liefert applikationsbezogene Antriebstechnik – inklusive Auslegung, Engineering, Funktionsnachweisen und Support. Lösungen also. Das reduziert Risiken, verkürzt Projektlaufzeiten und erhöht die Trefferquote bei der Lösung.

Der Mehrwert entsteht aus der Kombination von Hersteller-unabhängiger Produktauswahl, tiefem Antriebs-Know-how und praktischer Projekterfahrung.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Berät Parkem auch schon in der frühen Konzeptphase?

Ja, am liebsten. In frühen Phasen sind mechanische und steuerungstechnische Konzepte noch offen genug, um optimale Lösungen zu planen. Es ist immer von Vorteil, wenn Antriebstechnik und MotionControl früh in alle Überlegungen miteinbezogen werden.

Parkem agiert dabei als „Brainstorming-Partner“ – strukturiert, aber offen genug, um unkonventionelle und innovative Lösungen zu finden.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Welche Branchen betreut Parkem typischerweise?

Parkem ist breit aufgestellt – vor allem im Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Prüf- und Fertigungsanlagen, Medizintechnik, Automotive, Life Science, Verpackungsindustrie und in diversen Nischenanwendungen wie Reha-Geräten, Simulatoren, Dosiersystemen oder optischen Messmaschinen.

Gemeinsam ist all diesen Branchen, dass sie präzise, zuverlässige und zunehmend nachhaltige Antriebslösungen brauchen.

Parkem bringt branchenübergreifendes Know-how ein und überträgt erfolgreiche Konzepte auf neue Anwendungen.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Bietet Parkem Präsentationen und Demos vor Ort oder remote an?

Ja, Präsentationen und Demos sind ein wichtiger Teil der Beratungsleistung. Sie helfen, Konzepte greifbar zu machen – sei es in Form von Live-Demos im Showroom, Online-Sessions oder Vor-Ort-Terminen beim Kunden.

Parkem zeigt dabei nicht nur Produkte, sondern komplette Funktionsweisen, Motion-Profile, Pressenfunktionen, Elektrozylinder-Verhalten oder Simulationen.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Was kostet eine Beratung bei Parkem?

Die Beratungsphase, die Applikationsanalyse und eine grobe Machbarkeitsabschätzung sind kostenlos. Bei umfangreicheren Konzeptstudien, aufwendigen Berechnungen oder komplexen Funktionsnachweisen wird ein Angebot erstellt – transparent und klar abgegrenzt.

Diese Investition zahlt sich meist mehrfach zurück, weil Fehlentscheidungen, Überdimensionierungen oder unnötige Iterationen vermieden werden.
Parkem legt grossen Wert auf faire, nachvollziehbare Dienstleistungsmodelle.

Weitere Informationen dazu findest du auf unserer Beratung Seite.

Support

Wie erhalte ich technischen Support von Parkem und welche Themen werden abgedeckt?

Technischer Support von Parkem begleitet den gesamten Lebenszyklus einer Maschine – von der ersten Inbetriebnahme bis zum langjährigen Betrieb. Sie erreichen uns telefonisch, per E-Mail oder per Remotezugriff – je nachdem, was zur Anlage passt. Unterstützt werden dabei Themen wie Inbetriebnahme von Achsen, Elektrozylindern und Servopressen, Parametrierung von Servodrives, Optimierung von Bewegungsprofilen, Fehlersuche, Diagnose, Antriebsabstimmung, Softwarefragen oder auch die mechanische Integration in bestehende Konstruktionen.

Wichtig ist uns, dass Support nicht nur reaktiv stattfindet. Wir unterstützen auch präventiv, zum Beispiel bei der Interpretation von Diagnosedaten, der Bewertung von Kraft-/Weg-Verläufen und Temperaturtrends oder der Überwachung von Achslasten. So lassen sich mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen, Ausfälle vermeiden und Anlagen langfristig stabil betreiben. Das Ergebnis: deine Systeme laufen zuverlässig, und du hast bei technischen Fragen einen direkten Zugang zu kompetenter Unterstützung.

Mehr Informationen dazu auf unserer Support Seite.

Wie schnell reagiert der Support von Parkem im Regelfall?

In der Regel meldet sich Parkem innerhalb weniger Stunden am selben Arbeitstag. Bei akuten Problemen oder Produktionsstillstand erhält der Fall automatisch Priorität, sodass die Unterstützung so schnell wie möglich erfolgt – häufig innerhalb 1-2 Stunden. Die Kombination aus kurzer Reaktionszeit, direkter Erreichbarkeit und Erfahrung aus vielen Applikationen sorgt dafür, dass die meisten Themen schnell eingeordnet und gelöst werden können.

Wenn ein Thema komplexer ist, starten wir einen strukturierten Diagnoseprozess. Dabei fliessen Messdaten, Logfiles, Parameterstände und Rückmeldungen aus der Maschine ein. So erhalten Sie eine fundierte, zielgerichtete Lösung und nicht nur eine allgemeine Empfehlung. Unser Fokus liegt darauf, Stillstände zu minimieren und Prozesse stabil zu halten.

Mehr Informationen dazu auf unserer Support Seite.
 

Bietet Parkem auch Fernsupport an und welche Möglichkeiten gibt es?

Ja, Fernsupport ist ein zentraler Baustein im Parkem-Support. Über TeamViewer können Servodrives, SPS-Programme, HMI-Seiten und Motion-Parameter direkt eingesehen und analysiert werden. In vielen Fällen lassen sich damit Fehlerdiagnose, Parametrierung, Tuning und kleinere Anpassungen durchführen, ohne dass jemand vor Ort sein muss – ideal auch für Anlagen an entfernten Standorten.

Während einer Remote-Session können beispielsweise Toleranzfenster überprüft, Motion-Bausteine angepasst und Firmwarestände kontrolliert werden. Das spart Zeit und Kosten und sorgt dafür, dass Optimierungen und Störungsbehebungen sehr schnell umgesetzt werden können.

Mehr Informationen dazu auf unserer Support Seite.
 

Welche Informationen sollte ich bereithalten, wenn ich den Parkem-Support kontaktiere?

Für eine schnelle und präzise Diagnose ist es hilfreich, wenn einige Eckdaten direkt verfügbar sind: welcher Auftrag betroffen ist, welches Steuerungssystem eingesetzt wird, in welcher Art von Anwendung der Fehler auftritt und welche Meldungen oder Symptome beobachtet werden. Auch der aktuelle Projektstatus – erste Inbetriebnahme, Retrofit, Serienbetrieb – sowie vorhandene Screenshots, Logfiles oder Parameterstände sind wertvoll.

Falls diese Informationen nicht unmittelbar vorliegen, unterstützen wir Sie beim strukturierten Erfassen und Auslesen. Ziel ist, die Situation möglichst klar zu verstehen und dann ohne Umwege eine passende Lösung vorzuschlagen.

Mehr Informationen dazu auf unserer Support Seite.
 

Bietet Parkem Schulungen an?

Ja, Schulungen sind ein wichtiger Bestandteil des Parkem-Leistungsumfangs. Wir bieten praxisorientierte Trainings für Maschinenbediener, Instandhaltung und Entwickler an – je nachdem, wo der Schwerpunkt liegt. Inhalte reichen von Antriebsparametrierung und MotionControl-Funktionen über Kraftregelung und Diagnose bis hin zu HMI-Bedienung, Prozessdatenhandhabung und passenden Schmier- und Wartungskonzepten.

Die Schulungen können bei Parkem, beim Kunden vor Ort oder remote durchgeführt werden. Dabei arbeiten wir möglichst an realen Achsen, Zylindern, Servopressen oder Antrieben, damit das Wissen direkt im Alltag nutzbar ist. Ziel ist, dass dein Team sicher mit den Systemen umgehen kann und im Betrieb schrittweise unabhängiger wird.
Oft wird die Inbetriebnahme mit einer Schulung kombiniert.

Mehr Informationen dazu auf unserer Support Seite.
 

Engineering

Welche Engineering-Dienstleistungen bietet Parkem an?

Parkem bietet Engineering entlang der gesamten Antriebskette – von der mechanischen Auslegung bis hin zu Software, Motion und HMI. Dazu gehören die Auswahl und Dimensionierung von Elektrozylindern, Linearachsen, Servopressen und Direktantrieben, die Beurteilung von Adaptionen und Einbausituationen, die Auslegung von Servodrives und Motoren, die Erstellung von Steuerungsarchitekturen sowie die Programmierung von SPS, MotionControl und Visualisierung.

Mehr Informationen dazu auf unserer Engineering Seite.
 

Kann Parkem auch Teilaufgaben oder spezifische Engineering-Bereiche übernehmen?

Ja, Parkem muss nicht zwingend das komplette Projekt abdecken. Viele Kunden nutzen uns gezielt für einzelne Fachbereiche, etwa für die Auslegung von Elektrozylindern, Pressachsen oder Linearachsen, für das Tuning von Servodrives, die Entwicklung von Motion-Bausteinen, die Erweiterung bestehender SPS-Programme oder die Optimierung bereits laufender Anwendungen.

Auch punktuelle Einsätze sind möglich, zum Beispiel wenn bei einem Projekt die Motion-Themen kritisch sind oder in einer bestehenden Maschine Kraftregelung, Diagnose oder HMI-Bedienung nachgezogen werden sollen. Wir steigen dort ein, wo technischer Bedarf besteht – ohne unnötige Zusatzschleifen.

Mehr Informationen dazu auf unserer Engineering Seite.
 

Wie läuft die Projektabwicklung im Engineering bei Parkem ab?

Ein Engineering-Projekt beginnt mit einer sauberen Anforderungsaufnahme: Prozessdaten, Kräfte, Hübe, Zykluszeiten, Umgebungsbedingungen, Steuerungsplattform und Sicherheitsanforderungen werden gemeinsam geklärt. Darauf folgt eine Konzeptphase, in der mögliche Lösungsvarianten verglichen und hinsichtlich Performance, Kosten, Energieeffizienz und Lebensdauer bewertet werden. 

Anschliessend werden Mechanik, Elektrik und Software im Detail ausgelegt und vorbereitet. Nach Beschaffung , Aufbau und Konfiguration der Komponenten wird das System getestet, in Betrieb genommen und auf den realen Prozess abgestimmt. Abschliessend erfolgen Validierung, Dokumentation und die Übergabe an den Kunden – auf Wunsch mit Einweisung und Schulung des Teams. Während des gesamten Projekts steht ein fester Ansprechpartner zur Verfügung.

Mehr Informationen dazu auf unserer Engineering Seite.

Retrofit

Was versteht man unter einem Retrofit im Maschinenbau – und wie setzt Parkem das um?

Ein Retrofit bezeichnet die Modernisierung bestehender Maschinen, ohne die Mechanik komplett zu ersetzen. Statt eine Neumaschine anzuschaffen, werden gezielt Komponenten wie Antriebstechnik, Hydraulik, Steuerung, Sensorik oder Bedienoberflächen erneuert.

Parkem konzentriert sich insbesondere auf den Austausch hydraulischer oder pneumatischer Antriebe durch elektrische Lösungen sowie auf die Modernisierung von Motion- und Steuerungstechnik. Die bestehende Mechanik wird weiter genutzt, die Maschine erhält aber eine zeitgemässe, energieeffiziente und präzise Antriebsebene.

Mehr Informationen dazu auf unserer Retrofit Seite.

Wann lohnt sich ein Retrofit und welche Vorteile bietet es?

Ein Retrofit ist besonders interessant, wenn die Mechanik einer Anlage in gutem Zustand ist, der Energieverbrauch aber hoch, der Wartungsaufwand gross oder die Prozessqualität nicht mehr stabil genug ist. Auch fehlende Ersatzteile, steigende Servicekosten oder neue Sicherheitsanforderungen sind typische Auslöser.

Durch den Umstieg auf moderne elektromechanische Antriebstechnik sinkt der Energieverbrauch deutlich, weil keine dauerlaufenden Hydraulikaggregate oder Kompressoren mehr nötig sind. Präzision und Wiederholgenauigkeit steigen, Wartungsaufwand und Ölthemen entfallen, Taktzeiten lassen sich oft verkürzen, und über moderne Servodrives und MotionControl erhalten Sie eine deutlich bessere Prozessüberwachung. Gleichzeitig wird die Lebensdauer der Maschine verlängert, weil die vorhandene Struktur erhalten bleibt.

Mehr Informationen dazu auf unserer Retrofit Seite.
 

Welche Vorteile bringt der Austausch eines hydraulischen Aktuators durch einen elektrischen Antrieb?

Wenn ein hydraulischer Aktuator durch einen Elektrozylinder oder eine Servopresse ersetzt wird, ändert sich die Maschine spürbar. Elektrische Antriebe arbeiten nur dann energieintensiv, wenn sie tatsächlich bewegen, und nicht dauerhaft wie viele Hydraulikaggregate. Das reduziert den Energiebedarf deutlich. Kraft, Weg und Geschwindigkeit werden direkt elektronisch geregelt und überwacht, wodurch reproduzierbare Kraft-/Weg-Kurven und stabile Prozesse entstehen.

Hinzu kommen saubere, leckagefreie Prozesse ohne Öl, keine Altölentsorgung und weniger wartungsbedingte Stillstände. Prozessdaten wie Kraft, Position, Temperatur und Zykluszeiten stehen digital zur Verfügung und können in SPS, HMI und Qualitätssysteme eingebunden werden. Parkem dimensioniert solche elektromechanischen Alternativen so, dass sie mechanisch möglichst kompatibel zur bestehenden Maschine sind und sich sauber in die vorhandene Steuerung integrieren lassen.

Mehr Informationen dazu auf unserer Retrofit Seite.
 

Wie läuft ein Retrofit-Projekt bei Parkem ab?

Am Anfang steht eine Analyse der bestehenden Maschine: Mechanik, Hub, Kräfte, Geschwindigkeit, Zyklusdaten und Ansteuerung werden aufgenommen. Darauf aufbauend wird die neue Antriebstechnik ausgelegt: passende Elektrozylinder, Achsen oder Servopressen, Linearmotoren, Torquemotoren, Servomotoren, Servodrives und das dazugehörige Motion-Profil.

In der Inbetriebnahmephase werden Bewegungs- und Kraftprofile eingestellt, Regelungen optimiert und der Prozess unter Realbedingungen getestet. So wird sichergestellt, dass die Maschine mit der neuen Antriebstechnik effizienter, präziser und nachhaltiger arbeitet.

Mehr Informationen dazu auf unserer Retrofit Seite.
 

Kontakt

Parkem AG
Täfernstrasse 37
CH-5405 Baden-Dättwil
+41 56 493 38 83
infoparkem.ch

Kontaktformular & Google Maps